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Wohngeld-Rechner

Mietzuschuss 2025/2026 berechnen

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Personen
0 €2.500 €5.000 €

⚠️ Höchstbetrag für Mietstufe III: 561 €

Beispiele für Mietstufe III: Hannover, Bremen, Dortmund, Essen

→ Alle Mietstufen nachschlagen (PDF)

Erwerbstätige erhalten einen Freibetrag von 10% (max. 100€/Monat)

❌ Kein Wohngeld-Anspruch

Mit einem anrechenbaren Einkommen von 1.598 €/Monat liegt Ihr Haushalt über der Einkommensgrenze von 1.980 € für Mietstufe III.

Prüfen Sie, ob weitere Freibeträge anwendbar sind, oder schauen Sie sich alternative Leistungen wie Bürgergeld oder Kinderzuschlag an.

📊 Berechnungsdetails

Einkommensberechnung
Bruttoeinkommen (monatlich)1.800 €
Bruttoeinkommen (jährlich)21.600 €
− Werbungskostenpauschale1.230 €
− Erwerbstätigenfreibetrag (10%)1.200 €
= Anrechenbares Einkommen (Jahr)19.170 €
= Anrechenbares Einkommen (Monat)1.598 €
Mietberechnung
Ihre Warmmiete650 €
Höchstbetrag (Mietstufe III, 2 Pers.)561 €
= Berücksichtigte Miete561 €
Wohngeld pro Monat0 €

ℹ️ So funktioniert Wohngeld

  • Mietzuschuss: Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zur Miete für einkommensschwache Haushalte
  • Keine Rückzahlung: Im Gegensatz zu BAföG muss Wohngeld nicht zurückgezahlt werden
  • Wohngeld-Plus 2023: Deutliche Erhöhung der Leistungen und Miethöchstbeträge
  • Mieter & Eigentümer: Mieter erhalten Mietzuschuss, Eigentümer Lastenzuschuss
  • Bewilligungszeitraum: In der Regel 12 Monate, dann Neuantrag erforderlich
  • Kombinierbar: Mit Kindergeld, Kinderzuschlag, aber nicht mit Bürgergeld oder BAföG

👥 Wer hat Anspruch auf Wohngeld?

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Mieter, die zur Miete wohnen und deren Einkommen innerhalb bestimmter Grenzen liegt:

  • • Arbeitnehmer mit geringem Einkommen
  • • Rentner mit niedriger Rente
  • • Studenten, die kein BAföG erhalten (können)
  • • Empfänger von Arbeitslosengeld I
  • • Bezieher von Krankengeld, Übergangsgeld

⚠️ Kein Wohngeld erhalten:

  • • Empfänger von Bürgergeld (Kosten der Unterkunft enthalten)
  • • BAföG-Empfänger (Wohnkostenanteil enthalten)
  • • Personen in Bedarfsgemeinschaften mit Bürgergeld

⚠️ Wichtige Hinweise

  • Schätzung: Dieser Rechner liefert eine Orientierung – die tatsächliche Berechnung durch die Wohngeldstelle kann abweichen
  • Mietstufe prüfen: Die Mietstufe richtet sich nach dem Wohnort und kann jährlich angepasst werden
  • Einkommensnachweis: Für den Antrag benötigen Sie Einkommensnachweise der letzten 12 Monate
  • Rechtzeitig beantragen: Wohngeld wird erst ab Antragsmonat gezahlt – rückwirkend gibt es nichts
  • Änderungen melden: Einkommensänderungen über 15% müssen gemeldet werden

🏛️ Zuständige Behörde

Wohngeldstelle Ihrer Gemeinde/Stadt

Zuständig ist die Wohngeldstelle am Ort Ihrer Wohnung – meist beim Rathaus, Landratsamt oder Bezirksamt angesiedelt.

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Benötigte Unterlagen

  • • Mietvertrag und Mietbescheinigung
  • • Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Rentenbescheid)
  • • Personalausweis
  • • Ggf. Schwerbehindertenausweis

Wohngeld 2025/2026: Der Mietzuschuss vom Staat

Das Wohngeld ist ein staatlicher Mietzuschuss für Haushalte mit geringem Einkommen. Mit dem Wohngeld-Plus-Gesetz (seit Januar 2023) wurden die Leistungen deutlich erhöht – mehr Menschen haben nun Anspruch auf höhere Beträge. Nutzen Sie unseren Wohngeld-Rechner, um Ihren voraussichtlichen Anspruch zu ermitteln.

Was ist Wohngeld?

Wohngeld ist eine Sozialleistung nach dem Wohngeldgesetz (WoGG). Es gibt zwei Formen:

  • Mietzuschuss: Für Mieter einer Wohnung
  • Lastenzuschuss: Für Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum

Im Gegensatz zu Bürgergeld oder BAföG muss Wohngeld nicht zurückgezahlt werden.

Wohngeld-Berechnung: Die wichtigsten Faktoren

Die Höhe des Wohngeldes hängt von drei Faktoren ab:

  • Haushaltsgröße: Anzahl der Haushaltsmitglieder (1-8+ Personen)
  • Einkommen: Gesamteinkommen abzüglich Freibeträge
  • Miete/Belastung: Warmmiete bis zum Höchstbetrag der Mietstufe

Mietstufen I-VII: Was bedeuten sie?

Deutschland ist in sieben Mietstufen eingeteilt, die das lokale Mietniveau widerspiegeln:

  • Mietstufe I: Günstige Regionen (z.B. Chemnitz, Magdeburg)
  • Mietstufe III-IV: Durchschnitt (z.B. Köln, Hamburg)
  • Mietstufe VII: Teuerste Regionen (z.B. München, Starnberg)

Je höher die Mietstufe, desto höher der anrechenbare Miet-Höchstbetrag – und damit potenziell auch das Wohngeld.

Wohngeld-Plus: Die Erhöhung 2023

Mit dem Wohngeld-Plus-Gesetz wurden ab Januar 2023 wesentliche Verbesserungen eingeführt:

  • Durchschnittlich +190€ mehr Wohngeld pro Monat
  • 2 Millionen Haushalte zusätzlich anspruchsberechtigt
  • Heizkostenkomponente: Neue Pauschale für Heizkosten
  • Klimakomponente: Zuschlag für energetische Sanierung
  • Höhere Miethöchstbeträge in allen Mietstufen

Freibeträge beim Wohngeld

Bestimmte Personengruppen erhalten Freibeträge, die das anrechenbare Einkommen senken:

  • Erwerbstätige: 10% Freibetrag (max. 100€/Monat)
  • Schwerbehinderte (GdB 50-80): 1.800€/Jahr
  • Schwerbehinderte (GdB 80-100): 2.100€/Jahr
  • Alleinerziehende: 1.320€/Jahr pro Kind
  • Pflegebedürftige: 2.100€/Jahr (Pflegegrad 1-3)

Wohngeld beantragen: So geht's

Der Antrag auf Wohngeld muss bei der Wohngeldstelle Ihrer Gemeinde oder Stadt gestellt werden. Benötigte Unterlagen:

  • Ausgefüllter Wohngeldantrag
  • Mietvertrag und Mietbescheinigung
  • Einkommensnachweise der letzten 12 Monate
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Ggf. Schwerbehindertenausweis, Rentenbescheid

Wichtig: Wohngeld wird erst ab dem Monat der Antragstellung gezahlt – nicht rückwirkend! Stellen Sie den Antrag daher frühzeitig.

Wohngeld vs. Bürgergeld: Was ist besser?

Wohngeld und Bürgergeld schließen sich gegenseitig aus. Bei der Entscheidung sollten Sie prüfen:

  • Wohngeld: Kein Vermögenstest, weniger Bürokratie, kein Stigma
  • Bürgergeld: Höhere Leistungen bei sehr geringem Einkommen, KdU inklusive

Nutzen Sie unseren Bürgergeld-Rechner, um beide Optionen zu vergleichen.