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Photovoltaik-Rechner 2026

Ertrag, Kosten & Rendite 2026

10kWp
1 kWp15 kWp30 kWp

50 m² Dachfläche benötigt (bei modernen Modulen)

kWh/Jahr
ct/kWh
30%

☀️ Ihre Photovoltaik-Anlage

9.350 kWh/ Jahr

Erwarteter Jahresertrag (935 kWh/kWp)

Jährliche Einnahmen
1.407 €
Amortisation
8,1 Jahre
Investition
12.000 €
Gewinn (20 Jahre)
+20.609 €

📊 Ertragsübersicht Jahr 1

Globalstrahlung (Südwesten (BaWü))1100 kWh/m²
Ausrichtungsfaktor (Süd (optimal))100,0 %
Neigungsfaktor (Optimal (30°))100,0 %
Performance Ratio (Systemeffizienz)85,0 %
= Spezifischer Ertrag935 kWh/kWp
Jahresertrag (10 kWp)9.350 kWh

💰 Wirtschaftlichkeit Jahr 1

Eigenverbrauch
Eigenverbrauchsanteil 30,0 %
Selbst verbraucht2.805 kWh
Autarkiegrad (vom Verbrauch gedeckt)70,1 %
= Ersparnis Eigenverbrauch (32 ct/kWh)897,60 €
Einspeisung
Eingespeiste Menge6.545 kWh
Einspeisevergütung (Teileinspeisung)7.78 ct/kWh
= Einnahmen Einspeisung509,20 €
Jährlicher Gesamtnutzen1.407 €

📈 20-Jahres-Prognose

Investition
12.000 €
Gesamteinnahmen
32.609 €
Amortisation nach
8,1 Jahre
Nettogewinn
+20.609 €
Durchschnittliche jährliche Rendite
8,6 %

Annahmen: 0,5% Degradation/Jahr, 3% Strompreissteigerung/Jahr, konstante Einspeisevergütung

🌱 Umweltbilanz

CO₂-Einsparung pro Jahr
3.7 t
CO₂-Einsparung 20 Jahre
71.4 t

Basis: 400g CO₂/kWh (deutscher Strommix 2024)

ℹ️ So funktioniert's

  • ☀️Ertrag: Abhängig von Standort (800-1.200 kWh/m²), Ausrichtung und Neigung
  • 💡Eigenverbrauch: Je mehr selbst verbraucht, desto höher die Rendite (Strompreis > Einspeisevergütung)
  • 🔋Speicher: Erhöht Eigenverbrauch um 20-35%, aber längere Amortisation
  • 📊Einspeisevergütung 2026: 7.78 ct/kWh (≤10 kWp, Teileinspeisung)
  • 🏠Volleinspeisung: Höhere Vergütung (12.35 ct/kWh), aber kein Eigenverbrauchsvorteil
  • 📉Degradation: Module verlieren ca. 0,5% Leistung pro Jahr

⚡ Einspeisevergütung 2026 (EEG)

AnlagengrößeTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7.78 ct/kWh12.35 ct/kWh
> 10 bis 40 kWp6.73 ct/kWh10.36 ct/kWh

Die Vergütung wird für 20 Jahre ab Inbetriebnahme festgeschrieben. Degression: -1% pro Halbjahr.

⚠️ Wichtige Hinweise

  • Verschattung: Bäume, Schornsteine oder Nachbargebäude können den Ertrag erheblich reduzieren
  • Netzbetreiber: Anmeldung bei Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister erforderlich
  • Förderungen: KfW-Kredite und regionale Förderprogramme prüfen (z.B. für Speicher)
  • Steuern: Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp von Einkommensteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG)
  • Angebote vergleichen: Holen Sie mindestens 3 Angebote von verschiedenen Installateuren ein

🏛️ Wichtige Anlaufstellen

Marktstammdatenregister

Jede PV-Anlage muss hier registriert werden – Pflicht!

marktstammdatenregister.de →

Netzbetreiber

Ihren lokalen Netzbetreiber kontaktieren

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Solarkataster

Viele Bundesländer bieten Online-Solarkataster

Photovoltaik 2026: Alles was Sie wissen müssen

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach ist eine der besten Investitionen für Hausbesitzer in Deutschland. Mit unserem PV-Rechner ermitteln Sie schnell, ob sich eine Solaranlage für Sie lohnt – inklusive Ertragsprognose, Amortisationszeit und 20-Jahres-Rendite.

Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage?

Der Ertrag einer Photovoltaik-Anlage hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Standort: In Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg) ist die Sonneneinstrahlung bis zu 20% höher als im Norden
  • Ausrichtung: Optimal ist Süd, aber auch Ost-West-Anlagen funktionieren gut (85-95% des optimalen Ertrags)
  • Dachneigung: Ideal sind 30-35°, Flachdächer und steile Dächer liefern etwas weniger
  • Verschattung: Bäume, Kamine oder Nachbargebäude können den Ertrag drastisch senken

Faustformel: Eine 10-kWp-Anlage erzeugt in Deutschland ca. 9.000-11.000 kWh pro Jahr – genug für einen 4-Personen-Haushalt und ein Elektroauto.

Was kostet eine Solaranlage 2026?

Die Kosten für Photovoltaik sind in den letzten Jahren deutlich gesunken:

  • Kleine Anlagen (bis 6 kWp): ca. 1.300-1.500 €/kWp
  • Mittlere Anlagen (6-10 kWp): ca. 1.100-1.300 €/kWp
  • Größere Anlagen (über 10 kWp): ca. 1.000-1.200 €/kWp
  • Batteriespeicher: ca. 700-1.000 €/kWh Speicherkapazität

Eine typische 10-kWp-Anlage mit 8-kWh-Speicher kostet inkl. Installation ca. 18.000-22.000 € – und ist seit 2023 mehrwertsteuerfrei!

Einspeisevergütung 2026

Die EEG-Einspeisevergütung wird für 20 Jahre ab Inbetriebnahme festgeschrieben:

  • Teileinspeisung (Eigenverbrauch): 7,78 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp (ab Feb. 2026)
  • Volleinspeisung: 12,35 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp (ab Feb. 2026)

Wichtig: Da der Strompreis (ca. 30-35 ct/kWh) deutlich höher ist als die Vergütung, lohnt sich Eigenverbrauch mehr als Einspeisung!

Lohnt sich ein Batteriespeicher?

Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch von typischerweise 25-35% auf 60-80%. Das bedeutet:

  • Höhere Stromkostenersparnis (mehr selbst verbrauchter Solarstrom)
  • Mehr Unabhängigkeit vom Stromversorger
  • Aber: Längere Amortisationszeit durch höhere Investition

Faustformel: Speicher mit 1 kWh pro kWp Anlagenleistung (z.B. 10-kWh-Speicher für 10-kWp-Anlage).

Amortisation: Wann hat sich die Anlage bezahlt?

Die Amortisationszeit einer Photovoltaik-Anlage liegt typischerweise bei:

  • Ohne Speicher: 8-12 Jahre
  • Mit Speicher: 12-16 Jahre

Bei einer Lebensdauer von 25-30 Jahren und einer jährlichen Rendite von 5-8% ist eine PV-Anlage eine der besten Geldanlagen für Eigenheimbesitzer.

Steuern auf Photovoltaik: Gute Nachrichten!

Seit 2023 gibt es erhebliche Steuererleichterungen für PV-Anlagen:

  • Keine Mehrwertsteuer: 0% MwSt. auf Kauf und Installation (bis 30 kWp)
  • Keine Einkommensteuer: Einkünfte aus PV-Anlagen bis 30 kWp sind steuerfrei
  • Keine Gewerbesteuer: Kleinanlagen sind gewerbesteuerfrei

Das macht die Anlage günstiger und die Abrechnung einfacher – kein Finanzamt, keine Steuererklärung für Solarstrom.

Förderungen für Photovoltaik

Neben der Einspeisevergütung gibt es weitere Fördermöglichkeiten:

  • KfW-Kredit 270: Günstiger Kredit für Erneuerbare-Energien-Anlagen
  • Regionale Programme: Viele Bundesländer und Kommunen fördern Speicher
  • E-Auto-Wallbox: Kombination mit E-Mobilität oft extra gefördert

Die richtige Anlagengröße wählen

Empfehlung: Die Anlage so groß wie möglich dimensionieren (Dachfläche ausnutzen). Gründe:

  • Kosteneffizienz: Größere Anlagen haben niedrigere Kosten pro kWp
  • E-Mobilität: Elektroautos erhöhen den Stromverbrauch um 2.000-4.000 kWh/Jahr
  • Wärmepumpe: Auch Heizen mit Strom wird immer attraktiver
  • Zukunftssicher: Der Stromverbrauch wird tendenziell steigen

Anmeldung und Bürokratie

Folgende Schritte sind für die Inbetriebnahme erforderlich:

  • Anmeldung beim Netzbetreiber: Vor Installation erforderlich
  • Marktstammdatenregister: Pflicht-Registrierung innerhalb 1 Monat nach Inbetriebnahme
  • Zählerwechsel: Netzbetreiber tauscht den Stromzähler (meist kostenfrei)
  • Keine Baugenehmigung: In der Regel genehmigungsfrei (außer Denkmalschutz)

Die meisten Installateure übernehmen die Anmeldung als Service.