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Arbeit & Gehalt — Rechner für Arbeitnehmer 2026

Brutto-Netto, Stundenlohn, Abfindung, Mindestlohn — kostenlos & aktuell

Arbeit & Gehalt in Deutschland 2026

Was bleibt am Monatsende wirklich vom Bruttogehalt übrig? Diese Frage ist 2026 komplexer denn je — Sozialversicherungssätze, Steuerklassen, Pauschalen und Zuschläge greifen in jeder Lohnabrechnung ineinander. Hier findest du alle Rechner rund um Lohn, Gehalt, Arbeitszeit und Lohnersatzleistungen an einem Ort: Brutto-Netto, Stundenlohn, Abfindung, Kurzarbeitergeld, Mindestlohn und Pendlerpauschale.

Eckwerte 2026: Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 13,90 € pro Stunde. Die Minijob-Grenze passt sich auf 603 € pro Monat an. Die Pendlerpauschale beträgt 0,30 € pro Entfernungskilometer für die ersten 20 km und 0,38 € ab dem 21. Kilometer. Kurzarbeitergeld liegt bei 60 % des Nettoentgeltausfalls (67 % mit Kind im Haushalt). Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse beträgt 70 % des Bruttoentgelts, gedeckelt bei 90 % des Nettoeinkommens. Abfindungen werden häufig nach der Fünftelregelung (§ 34 EStG) ermäßigt besteuert. Lohnsteuer wird in sechs Klassen erhoben (I–VI) — die Wahl der Klasse hat unmittelbar Einfluss auf das Monatsnetto.

Welche Stellen sind zuständig? Lohnsteuer, Pauschalen und Werbungskosten regelt das Einkommensteuergesetz (EStG); Anlaufstelle ist das Finanzamt. Für Arbeitslosengeld I, Kurzarbeitergeld und Insolvenzgeld ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig. Mindestlohn und Arbeitszeit fallen unter die Aufsicht der Zollverwaltung (FKS) und der Arbeitsschutzbehörden der Länder.

Typische Fragen: Wie viel netto bei 4.500 € brutto in Steuerklasse I?, Wie hoch wäre meine Abfindung steuerlich?, Lohnt sich ein Wechsel von Steuerklasse V nach IV? oder Was bringt mir die Pendlerpauschale wirklich? — die Rechner unten liefern die Antworten.

Alle Rechner für Arbeit & Gehalt

Worauf du bei Lohn und Gehalt achten solltest

Brutto-Netto ist nur die halbe Wahrheit: Viele Rechner ignorieren Sonderzahlungen, geldwerte Vorteile (z. B. Firmenwagen) oder die individuelle Krankenkassen-Zusatzbeitragssatz. Vergleiche immer mit deiner Lohnabrechnung — kleine Abweichungen (z. B. ±10 € durch den Zusatzbeitrag) sind normal.

Abfindung clever timen: Die Fünftelregelung wirkt am stärksten, wenn die Abfindung in einem Jahr mit niedrigem Resteinkommen zufließt. Wer Ende Dezember kündigt und die Abfindung im Januar erhält, kann steuerlich profitieren — ein häufiger Beratungsfall, der mit dem Abfindungs-Rechner gut durchsimulierbar ist.

Steuerklasse vor Familienzeit prüfen: Bei geplanter Elternzeit, Krankengeld oder ALG I zählt das Netto — nicht das Brutto. Wer in der „falschen" Steuerklasse ist, verliert bei den Lohnersatzleistungen Geld.