Stundenlohn-Rechner 2026 – Monatslohn & Stundenlohn umrechnen
Monatsgehalt, Stundenlohn und Mindestlohn 2026 sofort berechnen
📊 Was möchten Sie berechnen?
* Feiertage variieren nach Bundesland: Bayern 13, Berlin 9, NRW 11
⏱️ Ihr Stundenlohn (brutto)
✅ Mindestlohn-Vergleich 2026
Gesetzlicher Mindestlohn: 13,90 €
Ihr Stundenlohn: 20,19 €
📊 Berechnungsdetails
🔢 Formel: Stundenlohn berechnen
Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33)
4,33 = durchschnittliche Wochen pro Monat (52 ÷ 12)
Beispiel: Bei einem Monatsgehalt von 3.500 € brutto und 40 Wochenstunden:
3.500 € ÷ (40 × 4,33) = 3.500 € ÷ 173,2 = 20,21 € / Stunde
📋 Stundenlohn-Übersicht (bei 40h/Woche)
| Monatsgehalt | Stundenlohn | Jahresgehalt |
|---|---|---|
| 2.000 € | 11,55 € | 24.000 € |
| 2.500 € | 14,43 € | 30.000 € |
| 3.000 € | 17,32 € | 36.000 € |
| 3.500 € | 20,21 € | 42.000 € |
| 4.000 € | 23,09 € | 48.000 € |
| 4.500 € | 25,98 € | 54.000 € |
| 5.000 € | 28,87 € | 60.000 € |
| 6.000 € | 34,64 € | 72.000 € |
* Werte unter 13,90 € liegen unter dem gesetzlichen Mindestlohn
ℹ️ Wissenswertes zum Stundenlohn
- ✓Mindestlohn 2026: Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 13,90 € pro Stunde
- ✓Durchschnitt: Bei 40h/Woche gibt es ca. 173,3 Arbeitsstunden pro Monat
- ✓Sonderzahlungen: Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhöhen den effektiven Stundenlohn
- ✓Teilzeit: Der Stundenlohn ist unabhängig von der Wochenarbeitszeit
- ✓Brutto vs. Netto: Der berechnete Stundenlohn ist der Brutto-Wert vor Abzügen
⚠️ Mindestlohn in Deutschland 2026
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit 1. Januar 2026 13,90 € pro Stunde.
Das entspricht bei einer 40-Stunden-Woche:
- • 556,00 € pro Woche
- • 2.409,29 € pro Monat
- • 28.912 € pro Jahr
Ausnahmen: Auszubildende, Praktikanten unter bestimmten Bedingungen, Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten.
📌 Wann ist der Stundenlohn wichtig?
- 🤝Gehaltsverhandlung
Vergleichen Sie Ihren Stundenlohn mit Branchenstandards
- ⏰Überstunden-Abrechnung
Basis für Überstundenvergütung und Zuschläge
- 📊Jobangebote vergleichen
Vergleichen Sie Angebote mit unterschiedlichen Wochenstunden
- 🏠Nebenjob/Freelancing
Setzen Sie Ihren fairen Stundensatz fest
🏛️ Informationen & Beratung
Mindestlohn-Hotline
Für Fragen zum gesetzlichen Mindestlohn:
030 60 28 00 28
Montag bis Donnerstag 8-20 Uhr, kostenfrei
Mindestlohn-Info
BMAS Mindestlohn →Zoll – Kontrolle
Zoll Mindestlohn →🔭 Was ändert sich 2027? (Stand 13. September 2026)
- Gesetzlicher Mindestlohn ab 01.01.2027 14,60 €/Stunde (2026: 13,90 €) – beschlossen mit der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung. Minijob-Grenze damit 633 €/Monat (14,60 × 130 ÷ 3, aufgerundet), Übergangsbereich 633,01–2.000 €. Bei 40 Wochenstunden entspricht das 14,60 × 173,33 = 2.530,67 € brutto/Monat (2026: 2.409,33 €).
- Einkommensteuertarif 2027 lt. Regierungsentwurf Einkommensteuerreformgesetz 2027 (Kabinett 02.09.2026, Bundestag/Bundesrat stehen aus): Grundfreibetrag 12.564 € (2026: 12.348 €), 42 % ab 70.601 €, 45 % bereits ab 250.000 € und neuer Spitzensatz 47 % ab 280.000 € zu versteuerndem Einkommen; 2028: Grundfreibetrag 12.900 €.
- Arbeitnehmer-Pauschbetrag steigt lt. Entwurf von 1.230 € auf 1.430 € (§ 9a EStG).
Quellen: Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung (MiLoV5, BGBl. 2025 I Nr. 268) · BMF – Entwurf Einkommensteuerreformgesetz 2027 (Bearbeitungsstand 18.08.2026, Kabinett 02.09.2026). Entwürfe sind als solche gekennzeichnet und können sich im Gesetzgebungsverfahren noch ändern.
Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026, alle Werte geprüft nach Mindestlohngesetz (MiLoG), Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und den aktuellen Empfehlungen der Mindestlohnkommission.
Was der Rechner berücksichtigt: Brutto-Monatsgehalt, Wochenstunden, Sonderzahlungen (Urlaubs-/Weihnachtsgeld), Umrechnung Monatsgehalt (Monatslohn) ↔ Stundenlohn, Mindestlohn-Prüfung 2026.
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Individuelle Steuerbelastung (→ Brutto-Netto-Rechner), tarifliche Zuschläge, Schichtarbeit, geldwerte Vorteile und branchenspezifische Regelungen.
Stundenlohn netto berechnen: Was bleibt pro Stunde?
Vom Brutto-Stundenlohn gehen Sozialversicherung und Steuern ab. Dieser Rechner schätzt den Netto-Stundenlohn direkt (Näherung für Steuerklasse I/IV), inklusive Tabelle vom Mindestlohn bis 30 €.
| Brutto/Stunde | Netto/Stunde | Netto/Monat |
|---|---|---|
| 13,90 € (Mindestlohn 2026) | 9,98 € | 1.729,09 € |
| 15,00 € | 10,62 € | 1.840,10 € |
| 18,00 € | 12,33 € | 2.138,04 € |
| 20,00 € | 13,46 € | 2.332,72 € |
| 25,00 € | 16,18 € | 2.805,17 € |
| 30,00 € | 18,79 € | 3.257,62 € |
Jahressteuer-Näherung für Steuerklasse I bzw. IV ohne Kinderfreibeträge und Freibeträge (Sozialversicherung: RV 9,3 %, AV 1,3 %, KV 7,3 % + halber Zusatzbeitrag, PV 1,8 % zzgl. ggf. Kinderlosenzuschlag; ohne Sachsen-Sonderregel). Den centgenauen Lohnsteuerabzug für alle Steuerklassen liefert der Brutto-Netto-Rechner.
Stundenlohn berechnen: Formel & Anleitung 2026
Mit unserem Stundenlohn-Rechner können Sie ganz einfach Ihren Brutto-Stundenlohn aus dem Monatsgehalt (Monatslohn) berechnen – oder umgekehrt den Stundenlohn in einen Monatslohn umrechnen. Egal ob für Gehaltsverhandlungen, die Abrechnung von Überstunden oder den Vergleich von Jobangeboten mit dem Gehaltsvergleich-Rechner: Der Stundenlohn ist eine zentrale Kennzahl im Arbeitsleben.
Stundenlohn berechnen: Die Formel
Die Formel zur Berechnung des Stundenlohns aus dem Monatsgehalt lautet:
Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33)
Der Faktor 4,33 ergibt sich aus der durchschnittlichen Anzahl von Wochen pro Monat (52 Wochen ÷ 12 Monate = 4,33). Wie viele Arbeitstage ein Monat tatsächlich hat, schwankt je nach Bundesland und Feiertagen.
Monatslohn aus Stundenlohn berechnen: Formel
Auch die umgekehrte Richtung ist möglich: Wer seinen Stundenlohn kennt, kann daraus den Brutto-Monatslohn ableiten. Die Umkehrformel zur Berechnung des Monatslohns aus dem Stundenlohn lautet:
Monatslohn = Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33
Beispiel: Bei 20 € Stundenlohn und einer 40-Stunden-Woche ergibt sich ein Monatslohn von 20 € × 173,2 Stunden = 3.464 € brutto. Im Rechner oben erledigt das der Umschalter „Stundenlohn → Gehalt".
Tabelle: Stundenlohn in Monatslohn (brutto)
| Stundenlohn | 35 Std./Woche | 38,5 Std./Woche | 40 Std./Woche |
|---|---|---|---|
| 13,90 € (Mindestlohn) | 2.107 € | 2.317 € | 2.407 € |
| 15,00 € | 2.273 € | 2.501 € | 2.598 € |
| 17,00 € | 2.576 € | 2.834 € | 2.944 € |
| 20,00 € | 3.031 € | 3.334 € | 3.464 € |
| 21,00 € | 3.183 € | 3.501 € | 3.637 € |
| 25,00 € | 3.789 € | 4.168 € | 4.330 € |
Brutto-Monatslohn (ca.-Werte), gerechnet mit Faktor 4,33 (Wochenstunden × 4,33 = Monatsstunden), auf volle Euro gerundet.
Tabelle: Monatsgehalt in Stundenlohn (brutto)
| Monatsgehalt | 35 Std./Woche | 38,5 Std./Woche | 40 Std./Woche |
|---|---|---|---|
| 2.500 € | 16,50 € | 15,00 € | 14,43 € |
| 3.000 € | 19,80 € | 18,00 € | 17,32 € |
| 3.500 € | 23,09 € | 21,00 € | 20,21 € |
| 4.000 € | 26,39 € | 23,99 € | 23,09 € |
Brutto-Stundenlohn (ca.-Werte), gerechnet mit Faktor 4,33, auf Cent gerundet.
3 Beispielrechnungen für verschiedene Gehälter
Beispiel 1: Mindestlohn-Job (40 Stunden/Woche)
- Mindestlohn 2026: 13,90 € pro Stunde
- Monatliche Arbeitsstunden: 40 × 4,33 = 173,2 Stunden
- Brutto-Monatsgehalt: 13,90 € × 173,2 = ca. 2.408 €
- Netto ca. 1.700–1.850 € (abhängig von Steuerklasse)
Beispiel 2: Durchschnittsgehalt (40 Stunden/Woche)
- Monatsgehalt: 3.500 € brutto
- Monatliche Arbeitsstunden: 40 × 4,33 = 173,2 Stunden
- Stundenlohn: 3.500 € ÷ 173,2 = 20,21 € pro Stunde
- Mit Weihnachtsgeld (13. Gehalt): effektiv 21,89 €/Std.
Beispiel 3: Teilzeit (25 Stunden/Woche)
- Monatsgehalt: 2.100 € brutto
- Monatliche Arbeitsstunden: 25 × 4,33 = 108,25 Stunden
- Stundenlohn: 2.100 € ÷ 108,25 = 19,40 € pro Stunde
- → Nutzen Sie den Teilzeit-Rechner für genaue Teilzeit-Berechnungen
Mindestlohn 2026 in Deutschland
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € pro Stunde (Erhöhung um 8,42 % gegenüber 2025). Ab dem 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 € pro Stunde. Nutzen Sie unseren Mindestlohn-Rechner, um Ihr Gehalt auf Einhaltung zu prüfen.
Von der Anhebung auf 13,90 € sind schätzungsweise bis zu 6,6 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland betroffen. Der Mindestlohn gilt für fast alle Arbeitnehmer. Ausnahmen:
- Auszubildende (eigene Mindestausbildungsvergütung)
- Pflichtpraktikanten im Studium
- Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten
- Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung
Branchenmindestlöhne 2026 (Auswahl)
In vielen Branchen gelten tarifliche Mindestlöhne, die über den gesetzlichen 13,90 € liegen:
- Gebäudereinigung: 15,00 € (Innenreinigung), 18,40 € (Glas-/Fassade)
- Elektrohandwerk: 14,93 €
- Dachdecker: 14,96 € (ungelernt), 16,60 € (gelernt)
- Bauhauptgewerbe: ab 14,98 €
- Altenpflege (ab Juli 2026): 16,52 € (Hilfskraft), 17,80 € (qualifiziert), 21,03 € (Fachkraft)
- Maler & Lackierer: 16,13 € (ab Juni 2026)
Sonderzahlungen berücksichtigen
Bei der Berechnung des effektiven Stundenlohns können auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld einbezogen werden. Dann erhöht sich das Jahresgehalt, was zu einem höheren effektiven Stundenlohn führt:
Beispiel: Bei 3.500 € Monatsgehalt + 1 Monatsgehalt Weihnachtsgeld + 0,5 Monatsgehälter Urlaubsgeld:
- Jahresgehalt: 3.500 € × 13,5 = 47.250 €
- Jahresarbeitsstunden: 40 × 52 = 2.080 Stunden
- Effektiver Stundenlohn: 47.250 € ÷ 2.080 = 22,72 € / Stunde
Stundenlohn brutto in netto umrechnen
Der in diesem Rechner berechnete Stundenlohn ist der Brutto-Stundenlohn – also vor Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben. Wer einen Stundenlohnrechner netto sucht, sollte wissen: Der tatsächliche Netto-Stundenlohn hängt von Ihrer Steuerklasse, Kinderfreibeträgen, Kirchensteuer und Krankenkassenbeiträgen ab und lässt sich daher nicht pauschal berechnen.
So rechnen Sie brutto in netto um: Ermitteln Sie zuerst den Monatslohn aus dem Stundenlohn (Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33), geben Sie diesen Brutto-Monatslohn in den Brutto-Netto-Rechner ein und teilen Sie das angezeigte Nettogehalt wieder durch die Monatsstunden. So erhalten Sie Ihren Netto-Stundenlohn.
Beispiel: 15 €/Std brutto in netto
- Brutto-Stundenlohn: 15,00 €
- Brutto-Monatslohn (40 Std./Woche): 15,00 € × 173,2 = ca. 2.598 €
- Netto-Monatslohn (Steuerklasse 1, ohne Kirchensteuer): ca. 1.870–1.950 €
- Netto-Stundenlohn: rund 10,80–11,25 € pro Stunde
Ca.-Werte – der genaue Netto-Betrag hängt von Ihren persönlichen Abzügen ab.
💵 Netto-Stundenlohn genau berechnen
Geben Sie Ihren Brutto-Monatslohn ein und lassen Sie Steuerklasse, Soli und Sozialabgaben automatisch abziehen.
Zum Brutto-Netto-Rechner →Stundenlohn bei Teilzeit & Minijob
Der Stundenlohn bleibt bei Teilzeit grundsätzlich gleich – nur die Anzahl der gearbeiteten Stunden ändert sich. Das ist gesetzlich durch das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geschützt. Bei einem Stundenlohn von 20 € ergibt sich folgender Monatslohn:
- 20 Stunden/Woche: 20 × 4,33 × 20 € = 1.732 € brutto/Monat
- 30 Stunden/Woche: 30 × 4,33 × 20 € = 2.598 € brutto/Monat
- 40 Stunden/Woche: 40 × 4,33 × 20 € = 3.464 € brutto/Monat
Beim Minijob (603-Euro-Grenze 2026) ergibt sich bei Mindestlohn eine maximale Arbeitszeit von ca. 43 Stunden/Monat. Bei einem Midijob (603,01–2.000 €) fallen reduzierte Sozialabgaben an.
5 typische Fehler bei der Stundenlohn-Berechnung
- Falsche Monatsstunden verwenden: Viele rechnen mit 160 Stunden (4 Wochen × 40 Std.), aber korrekt sind 173,33 Stunden (4,33 Wochen × 40 Std.). Dieser Fehler führt zu einem um ca. 8 % zu hohen Stundenlohn.
- Sonderzahlungen vergessen: Wer Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht einrechnet, unterschätzt den effektiven Stundenlohn. Umgekehrt darf man Sonderzahlungen nicht auf den Mindestlohn anrechnen.
- Brutto und Netto verwechseln: Der berechnete Stundenlohn ist immer der Bruttowert. Der Nettolohn hängt von der Einkommensteuer und Sozialabgaben ab und kann je nach Steuerklasse 30–45 % niedriger sein.
- Zuschläge nicht berücksichtigen: Überstunden-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge erhöhen den tatsächlichen Stundenverdienst, werden aber bei der einfachen Formel nicht erfasst.
- Selbstständige: Nur abrechenbare Stunden kalkulieren: Freelancer vergessen oft Akquise, Buchhaltung, Urlaub und Krankheit. Realistisch sind nur 70–80 % der Arbeitszeit abrechenbar – der Stundensatz muss entsprechend höher angesetzt werden.
Sonderfälle beim Stundenlohn
🔄 Stundenlohn bei Überstunden
Überstunden werden mindestens mit dem regulären Stundenlohn vergütet. Tarifverträge sehen häufig Zuschläge von 25–50 % vor. Nutzen Sie den Überstunden-Rechner, um Ihre Überstundenvergütung zu berechnen.
🚗 Stundenlohn und Pendlerkosten
Wer lange Arbeitswege hat, sollte den „effektiven Stundenlohn" inklusive Pendelzeit betrachten. Immerhin können Sie die Pendlerpauschale von 0,30 € (ab dem 21. km: 0,38 €) pro Entfernungskilometer steuerlich absetzen.
🏠 Stundenlohn bei Homeoffice
Im Homeoffice entfallen Pendelzeiten und -kosten, was den effektiven Stundenlohn erhöht. Zusätzlich können Sie die Homeoffice-Pauschale von bis zu 6 € pro Tag (max. 1.260 €/Jahr) steuerlich geltend machen.
🚘 Stundenlohn mit Firmenwagen
Ein Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil, der den effektiven Stundenlohn erhöht. Je nach Fahrzeug kann der geldwerte Vorteil mehrere hundert Euro pro Monat betragen – muss aber versteuert werden.
Durchschnittliche Stundenlöhne in Deutschland
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst in Deutschland 2025 bei etwa 24–26 €. Die Unterschiede nach Branchen sind erheblich:
- Finanz- und Versicherungsbranche: ca. 36 €/Stunde
- IT und Kommunikation: ca. 34 €/Stunde
- Freiberufliche/wissenschaftliche Dienste: ca. 32 €/Stunde
- Verarbeitendes Gewerbe: ca. 27 €/Stunde
- Baugewerbe: ca. 21 €/Stunde
- Handel: ca. 21 €/Stunde
- Gastgewerbe: ca. 15 €/Stunde
Wie Ihr persönliches Gehalt im Vergleich abschneidet, können Sie mit unserem Gehaltsvergleich-Rechner prüfen.
💡 Was bedeutet das für dich?
Der Stundenlohn macht Jobangebote vergleichbar. Ein Gehalt von 4.000 € bei 40 Stunden/Woche (23,09 €/Std.) ist weniger wert als 3.600 € bei 35 Stunden (23,75 €/Std.) – denn Sie haben 5 Stunden mehr Freizeit pro Woche. Rechnen Sie immer in Stundenlohn um, bevor Sie sich entscheiden.
Für Gehaltsverhandlungen: Kennen Sie Ihren Stundenlohn, können Sie gezielt argumentieren. „Mein Stundenlohn liegt bei 18 €, der Branchendurchschnitt bei 24 €" ist überzeugender als nur das Monatsgehalt zu nennen.
Tipp: Berechnen Sie auch Ihren Nettolohn, um zu sehen, was tatsächlich auf Ihrem Konto ankommt. Berücksichtigen Sie dabei Ihre Steuerklasse und mögliche Pendlerpauschale.
❓ Häufig gestellte Fragen zum Stundenlohn
Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?
Die Formel lautet: Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33). Der Faktor 4,33 ergibt sich aus 52 Wochen ÷ 12 Monate. Bei 3.500 € Monatsgehalt und 40 Wochenstunden ergibt sich: 3.500 € ÷ 173,2 = 20,21 € brutto pro Stunde.
Wie rechne ich den Stundenlohn in einen Monatslohn um?
Die Umkehrformel lautet: Monatslohn = Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33. Beispiel: Bei 20 € Stundenlohn und einer 40-Stunden-Woche ergibt sich 20 € × 40 × 4,33 = 20 € × 173,2 Stunden = 3.464 € brutto pro Monat.
15 € Stundenlohn brutto – wie viel ist das netto?
Aus 15 € brutto pro Stunde werden je nach Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkassen-Zusatzbeitrag rund 10,50–12,00 € netto pro Stunde. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das einem Brutto-Monatslohn von ca. 2.598 € und – in Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer – etwa 1.870–1.950 € netto pro Monat. Den genauen Wert ermitteln Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner, da der Netto-Stundenlohn stark von den persönlichen Abzügen abhängt.
Wie rechne ich den Stundenlohn brutto in netto um?
Der Stundenlohn-Rechner liefert immer den Brutto-Stundenlohn. Um ihn in netto umzurechnen, berechnen Sie zuerst den Brutto-Monatslohn (Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33), geben diesen in den Brutto-Netto-Rechner ein und teilen das Nettogehalt wieder durch die Monatsstunden. Faustregel: Vom Brutto-Stundenlohn bleiben je nach Steuerklasse rund 60–75 % als Netto-Stundenlohn übrig.
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026 in Deutschland?
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 genau 13,90 € brutto pro Stunde. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das einem Brutto-Monatsgehalt von ca. 2.409 €. Ab dem 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 € pro Stunde.
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat durchschnittlich?
Bei einer 40-Stunden-Woche hat ein Monat durchschnittlich 173,33 Arbeitsstunden (40 × 52 ÷ 12). Bei 35 Stunden/Woche sind es 151,67 Stunden, bei 30 Stunden/Woche 130 Stunden und bei 20 Stunden/Woche 86,67 Stunden pro Monat.
Ist der Stundenlohn bei Teilzeit niedriger als bei Vollzeit?
Nein, grundsätzlich bleibt der Stundenlohn bei Teilzeit gleich. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) verbietet eine Benachteiligung von Teilzeitbeschäftigten. Nur die Anzahl der gearbeiteten Stunden und damit das monatliche Gesamtgehalt ist niedriger.
Wie hoch ist der durchschnittliche Stundenlohn in Deutschland 2025/2026?
Der durchschnittliche Bruttostundenlohn in Deutschland liegt bei ca. 24–26 € pro Stunde (Destatis). Die Unterschiede sind nach Branche groß: Finanz- und Versicherungsbranche ca. 36 €, IT ca. 34 €, Verarbeitendes Gewerbe ca. 27 €, Handel ca. 21 €, Gastgewerbe ca. 15 € pro Stunde.
Muss Urlaubs- und Weihnachtsgeld beim Stundenlohn berücksichtigt werden?
Für den effektiven Stundenlohn sollten Sonderzahlungen berücksichtigt werden. Rechnen Sie das gesamte Jahresgehalt inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld zusammen und teilen Sie durch die Jahresarbeitsstunden (z. B. 2.080 bei 40 Std./Woche). So erhalten Sie den realistischen Stundenverdienst.
Gibt es Branchenmindestlöhne über 13,90 € in 2026?
Ja, in vielen Branchen liegen die tariflichen Mindestlöhne deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn. Beispiele 2026: Gebäudereinigung 15,00 €, Elektrohandwerk 14,93 €, Dachdecker 14,96–16,60 €, Pflege 16,52–21,03 €, Bauhauptgewerbe ab 14,98 €.
Wie berechne ich meinen Stundenlohn als Selbstständiger?
Als Selbstständiger müssen Sie neben dem gewünschten Nettoeinkommen auch Betriebskosten, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Steuern, Urlaub und Krankheitstage einkalkulieren. Realistisch sind nur ca. 70–80 % der Arbeitszeit abrechenbar. Der Stundensatz liegt dadurch deutlich über dem eines vergleichbaren Angestellten.
15 Euro Stundenlohn – wie viel ist das brutto im Monat und was bleibt netto?
Bei einer 40-Stunden-Woche (173,2 Monatsstunden) entsprechen 15 € Stundenlohn einem Monatsbrutto von rund 2.598 € bzw. etwa 31.176 € im Jahr – knapp über dem Mindestlohn von 13,90 € (2026). Was davon netto übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab; als grobe Hausnummer landen Alleinstehende in Steuerklasse I meist bei etwa zwei Dritteln des Bruttos. Den exakten Nettolohn liefert der Brutto-Netto-Rechner, die Umrechnung für jede andere Stundenzahl der Rechner oben.