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Wohnen & Immobilien — Rechner für Mieter und Eigentümer

Mietpreisbremse, Nebenkosten, Grundsteuer, Baufinanzierung — alles auf einen Blick

Wohnen & Immobilien in Deutschland 2026

Wohnen ist der größte Posten im Haushaltsbudget — egal ob Miete oder Eigentum. Diese Hub-Seite bündelt alle Rechner für Mieter, Eigentümer und Kaufinteressenten: Mietpreisbremse, Mieterhöhung, Nebenkosten, Heizkosten, Grundsteuer, Baufinanzierung und Kaufnebenkosten.

Eckwerte 2026: Die Grundsteuerreform ist seit 2025 in Kraft — die Berechnung ist nun länderspezifisch. Während der Bund das sogenannte Bundesmodell (wertabhängig) vorgibt, haben mehrere Länder über die Öffnungsklausel eigene Modelle eingeführt (z. B. Bayern: Flächenmodell, Hamburg: Wohnlagenmodell, Niedersachsen: Flächen-Lage-Modell). Die Mietpreisbremse gilt in über 300 Städten und Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt — die genaue Liste legt jedes Bundesland per Verordnung fest. Bei Wiedervermietung darf die Miete dort höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Mieterhöhungen sind nach § 558 BGB innerhalb von drei Jahren auf maximal 20 % begrenzt (Kappungsgrenze) — in Gebieten mit Wohnraummangel sogar nur 15 %. Nebenkostenabrechnungen müssen laut § 556 Abs. 3 BGB innerhalb von 12 Monaten nach Abrechnungszeitraum vorliegen — sonst sind Nachforderungen ausgeschlossen. Heizkosten werden nach der Heizkostenverordnung zu mindestens 50 % bis maximal 70 % verbrauchsabhängig verteilt.

Welche Stellen sind zuständig? Mietrecht regelt das BGB; im Streitfall entscheiden die Amtsgerichte. Hilfe und Rechtsberatung bieten Deutscher Mieterbund (für Mieter) und Haus & Grund (für Eigentümer). Die Grundsteuer setzen die Finanzämter fest, die Hebesätze beschließen die Gemeinden. Förderprogramme rund ums Wohneigentum laufen über die KfW und das BMWSB.

Typische Fragen: Ist meine Mieterhöhung zulässig?, Wie hoch wird meine neue Grundsteuer?, Was kostet mich die Wohnung wirklich (Warmmiete)?, Welche Rate kann ich mir bei einem Hauskauf leisten? — die Rechner unten liefern konkrete Zahlen.

Alle Rechner für Wohnen & Immobilien

Worauf du bei Wohnen & Immobilien achten solltest

Nebenkosten kritisch prüfen: Nicht alle Posten dürfen umgelegt werden — Verwaltungs- und Reparaturkosten z. B. nicht. Die Betriebskostenverordnung (BetrKV § 2) listet abschließend, was zulässig ist. Wer eine Abrechnung bekommt, hat 12 Monate Zeit, Einwände zu erheben.

Kaufnebenkosten realistisch einplanen: Beim Immobilienkauf kommen je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 % Grunderwerbsteuer, ca. 1,5 % Notar- und Grundbuchkosten und ggf. Maklerprovision (3,57 %–7,14 % inkl. MwSt., seit 2020 hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt) hinzu. Insgesamt sind 10–15 % Nebenkosten realistisch.

Mietpreisbremse aktiv nutzen: Wer in einer betroffenen Gemeinde eine Wohnung neu mietet, sollte die ortsübliche Vergleichsmiete prüfen und bei Überschreitung schriftlich rügen — der Vermieter muss dann zu viel gezahlte Miete zurückerstatten.