Quadratmeterpreis-Rechner 2026
Immobilienpreis pro m² berechnen & vergleichen
📐 Ihre Immobiliendaten
📊 Ihr Quadratmeterpreis
🏙️ Amtliche Vergleichswerte für Eigentumswohnungen
Durchschnittspreise der Gutachterausschüsse aus ihren Immobilienmarktberichten. Aufgenommen sind nur Städte, deren Bericht einen stadtweiten Durchschnitt über alle verkauften Eigentumswohnungen ausweist.
| Stadt | Ø €/m² | Kaufjahr | Ihr Preis |
|---|---|---|---|
| Hamburg | 6.345 € | 2025 | −35 % |
| Berlin | 5.511 € | 2025 | −25 % |
- Hamburg: Mittelwert der verkauften Eigentumswohnungen (Stichprobe: 3.115 Verkäufe); Kapitel 3.3 Gesamtkaufpreise, S. 39.
- Berlin: arithmetischer Mittelwert aller nicht in Paketen verkauften Eigentumswohnungen; Kapitel 5.5 Wohnungs- und Teileigentum, S. 59.
Zum Vergleich bundesweit: Das mittlere Preisniveau gebrauchter Eigentumswohnungen lag 2024 bei 2.300 € je m² (Median der regionalen Werte, Immobilienmarktbericht Deutschland 2025). Durchschnittspreise weiterer Städte veröffentlicht der jeweilige Gutachterausschuss in seinem Grundstücksmarktbericht.
📝 So berechnet sich der Quadratmeterpreis
Quellen
Stand der Vergleichswerte: 24. September 2026
Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026
Grundlage
Quadratmeterpreis = Kaufpreis ÷ Wohnfläche. Vergleichswerte aus den Immobilienmarktberichten der Gutachterausschüsse Hamburg 2026 und Berlin 2025/2026 sowie dem Immobilienmarktbericht Deutschland 2025; Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung.
Berücksichtigt
Kaufpreis und Wohnfläche, Abweichung vom amtlichen Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen in Hamburg und Berlin (Kaufjahr 2025), bundesweites mittleres Preisniveau als Einordnung.
Nicht berücksichtigt
Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler, Stellplätze, Lage, Baujahr, Zustand und Ausstattung sowie Städte ohne stadtweiten amtlichen Durchschnittswert.
Quadratmeterpreis berechnen: So bewerten Sie Immobilien richtig
Mit unserem Quadratmeterpreis-Rechner berechnen Sie den Preis pro Quadratmeter und vergleichen ihn mit amtlichen Durchschnittswerten der Gutachterausschüsse. Der €/m²-Preis ist die wichtigste Kennzahl, um Immobilienpreise objektiv zu vergleichen.
So berechnen Sie den Quadratmeterpreis
Quadratmeterpreis = Kaufpreis ÷ Wohnfläche
Beispiel: Eine Wohnung für 350.000€ mit 85 m² Wohnfläche hat einen Quadratmeterpreis von 4.118 €/m².
Amtliche Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen
Die Immobilienpreise variieren stark nach Region. Verlässliche Vergleichswerte liefern die Gutachterausschüsse, die alle Kaufverträge ihres Gebiets auswerten:
Eigentumswohnungen, Durchschnittspreis je m² Wohnfläche:
- Hamburg: 6.345 €/m² (Kaufjahr 2025, Immobilienmarktbericht Hamburg 2026)
- Berlin: 5.511 €/m² (Kaufjahr 2025, Immobilienmarktbericht Berlin 2025/2026)
- Deutschland: 2.300 €/m² mittleres Preisniveau gebrauchter Eigentumswohnungen 2024, Spanne von 550 €/m² (Landkreis Mansfeld-Südharz) bis 7.400 €/m² (Stadt München), laut Immobilienmarktbericht Deutschland 2025
Faktoren, die den Quadratmeterpreis beeinflussen
- Lage: Zentral vs. Randlage, Infrastruktur, Umfeld
- Baujahr: Altbau vs. Neubau, Sanierungszustand
- Ausstattung: Standard, gehoben oder luxuriös
- Stockwerk: EG, Mittelgeschoss oder Penthouse
- Balkon/Terrasse: Außenflächen erhöhen den Wert
- Stellplatz: Tiefgarage, Außenstellplatz
- Energieeffizienz: Energieklasse, Heizungsart
Wohnung vs. Haus: Preisunterschiede
Bundesweit liegen Eigentumswohnungen und Häuser pro Quadratmeter Wohnfläche etwa gleichauf; regional kann das deutlich anders aussehen. Bei Häusern fließt außerdem das Grundstück in den Preis ein, was den Vergleich erschwert.
Bundesweit 2024, mittleres Preisniveau je m² Wohnfläche:
- Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser: 2.400 €/m²
- Gebrauchte Eigentumswohnungen: 2.300 €/m²
Quelle: Immobilienmarktbericht Deutschland 2025 des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse, Zusammenfassung S. 2–3
Ist der Preis angemessen?
Eine feste Grenze für „günstig“ oder „teuer“ gibt es nicht. Maßstab ist der Durchschnittspreis vergleichbarer Wohnungen am Ort, den der Gutachterausschuss in seinem jährlichen Grundstücks- bzw. Immobilienmarktbericht veröffentlicht, oft getrennt nach Baujahr, Lage sowie Neubau und Weiterverkauf. Der Rechner zeigt, wie weit Ihr Preis von den amtlichen Durchschnittswerten für Hamburg und Berlin abweicht.
- Deutlich über dem Durchschnitt: Lage, Ausstattung oder Neubau sollten den Aufpreis erklären.
- Deutlich darunter: Zustand, Sanierungsbedarf, Hausgeld und Lage genau prüfen.
Wohnfläche korrekt berechnen
Die Wohnflächenverordnung (WoFlV) regelt, was zur Wohnfläche zählt:
- Voll angerechnet: Räume mit mind. 2m Deckenhöhe
- Zur Hälfte: Räume mit 1-2m Deckenhöhe (Dachschrägen)
- In der Regel zu einem Viertel, höchstens jedoch zur Hälfte: Balkone, Loggien, Dachgärten und Terrassen (§ 4 Nr. 4 WoFlV)
- Nicht angerechnet: Keller, Heizungsräume, Garagen
💡 Tipp für Käufer
Vergleichen Sie immer mehrere Objekte in der gleichen Lage. Ein niedriger Quadratmeterpreis kann auf versteckte Mängel oder ungünstige Faktoren hindeuten. Ein hoher Preis muss durch Lage und Ausstattung gerechtfertigt sein.
🏛️ Hilfe & Informationen
Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss Ihrer Stadt veröffentlicht offizielle Bodenrichtwerte und Immobilienmarktberichte. Diese Daten sind die zuverlässigste Quelle für regionale Preisniveaus.
Immobilienbewertung
Für eine genaue Wertermittlung empfiehlt sich ein Sachverständiger oder Immobilienmakler mit lokaler Expertise. Viele Banken bieten auch kostenlose Erstbewertungen an.
❓ Häufig gestellte Fragen
Wie berechne ich den Quadratmeterpreis?
Der Quadratmeterpreis berechnet sich einfach: Kaufpreis geteilt durch Wohnfläche. Beispiel: 300.000€ ÷ 75 m² = 4.000 €/m². So können Sie Immobilien unterschiedlicher Größe objektiv vergleichen.
Was kostet ein Quadratmeter Wohnfläche in Deutschland?
Das hängt stark von der Region ab. Bundesweit lag das mittlere Preisniveau gebrauchter Eigentumswohnungen 2024 bei 2.300 €/m², die Spanne reichte von 550 €/m² im Landkreis Mansfeld-Südharz bis 7.400 €/m² in der Stadt München (Immobilienmarktbericht Deutschland 2025). In Hamburg kosteten Eigentumswohnungen 2025 im Durchschnitt 6.345 €/m², in Berlin 5.511 €/m² (Immobilienmarktberichte der Gutachterausschüsse).
Wann ist ein Quadratmeterpreis günstig?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Maßstab ist der amtliche Durchschnittspreis für vergleichbare Wohnungen am Ort, den der Gutachterausschuss im Grundstücksmarktbericht veröffentlicht, am besten nach Baujahr und Lage. Liegt ein Angebot deutlich darunter, prüfen Sie Zustand, Sanierungsbedarf und Lage besonders genau.
Welche Faktoren beeinflussen den Quadratmeterpreis?
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage (Stadt, Stadtteil, Mikrolage), Baujahr und Zustand, Ausstattungsqualität, Stockwerk und Ausrichtung, Außenflächen (Balkon, Garten), Stellplätze sowie die Energieeffizienz der Immobilie.
Sind Wohnungen teurer als Häuser pro Quadratmeter?
Bundesweit betrachtet nicht: Im mittleren Preisniveau lagen 2024 freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser bei 2.400 €/m² Wohnfläche und gebrauchte Eigentumswohnungen bei 2.300 €/m² (Immobilienmarktbericht Deutschland 2025). Regional kann das deutlich anders aussehen. Bei Häusern ist zudem das Grundstück im Preis enthalten, was den Vergleich erschwert.
Wie finde ich den Bodenrichtwert meiner Region?
Bodenrichtwerte werden vom Gutachterausschuss Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises veröffentlicht. Viele bieten kostenlose Online-Portale an (BORIS). Die Werte geben den durchschnittlichen Bodenwert pro Quadratmeter in einer Zone an.
⚠️ Typische Fehler & Sonderfälle
Wohnfläche und Grundstücksfläche vermischt
Beim Quadratmeterpreis einer Wohnung oder eines Hauses zählt die Wohnfläche. Wer den Kaufpreis durch die Grundstücksgröße teilt, erhält einen ganz anderen – meist viel niedrigeren – Wert.
Kaufnebenkosten ausgeblendet
Der reine Kaufpreis je m² unterschätzt die echten Kosten: Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls der Makler kommen hinzu. Den Steuersatz legt jedes Bundesland selbst fest. Was das bei Ihrem Kauf ausmacht, berechnen der Kaufnebenkosten-Rechner und der Grunderwerbsteuer-Rechner.
Balkon und Terrasse voll gezählt
Nach Wohnflächenverordnung zählen Balkone, Loggien und Terrassen in der Regel nur zu 25 %, höchstens 50 %. Wer sie voll mitrechnet, drückt den m²-Preis künstlich nach unten.