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Rabatt-Rechner

Ersparnis & Endpreis berechnen – kostenlos & sofort

Open-Source-Projekt

Dieser Rechner ist Open Source. Hilf mit, ihn aktuell und korrekt zu halten.

🏷️Rabatt berechnen

Z.B. 10% Newsletter-Rabatt zusätzlich zum Sale

Wann brauchst du den Rabatt-Rechner?

Rabatte klingen einfach — bis du zwei davon kombinieren willst, einen Skonto auf eine Brutto-Rechnung anwendest oder herausfinden musst, ob „minus 50 %" wirklich die Hälfte spart oder der UVP nur kurz vorher erhöht wurde. Genau dafür ist der Rechner da:

  • Black-Friday-Angebote prüfen: Echte Reduktion oder nur künstlich aufgeblasener Listenpreis? Mit dem Rechner und einer Preis-Historie (idealo, Geizhals, Keepa) erkennst du Fake-Sales sofort.
  • Skonto bei Handwerker-Rechnung: 2 % Skonto bei Zahlung in 14 Tagen — klingt klein, ist aufs Jahr hochgerechnet aber ein zweistelliger Zinssatz.
  • Rabatt-Codes vergleichen: 15 % Newsletter-Code vs. 20 € Festbetrag — welcher ist bei deinem Warenkorb günstiger?
  • Mengenrabatte ab Schwellenwert: Lohnt es sich, einen weiteren Artikel dazuzunehmen, um die nächste Rabattstufe zu erreichen?
  • Ausverkauf vs. UVP bewerten: Die UVP (Unverbindliche Preisempfehlung) ist oft frei gewählt — der Marktpreis liegt häufig 20–30 % darunter, der „Sale" ist also gar keiner.

Kurz gesagt: überall, wo Prozent auf Preis trifft und du nicht im Kopf rechnen willst.

Praxisbeispiele

Drei typische Szenarien — vom einfachen Rabatt bis zum gestapelten Mehrfachrabatt, der die meisten Käufer überschätzen.

Beispiel 1: Schuhe im Sale

Schuhe mit UVP 120 €, im Sale mit 30 % Rabatt. Endpreis: 120 € × 0,70 = 84 €. Ersparnis: 36 €. Klassischer Single-Discount, einfache Multiplikation. Wichtig: prüfe, ob der UVP von 120 € überhaupt der Marktpreis war — bei vielen Online-Shops liegt der echte Durchschnittspreis die letzten 30 Tage näher an 95 €. Dann ist die echte Ersparnis nur ~11 €, nicht 36 €.

Beispiel 2: Handwerker-Rechnung mit Skonto

Eine Handwerker-Rechnung über 4.500 € netto bietet 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen. Rechnung:

  • Skonto: 4.500 € × 2 % = 90 €
  • Netto nach Skonto: 4.500 € − 90 € = 4.410 €
  • Plus 19 % Mehrwertsteuer: 4.410 € × 0,19 = 837,90 €
  • Endbetrag brutto: 5.247,90 €

Skonto wird in Deutschland immer auf den Netto-Betrag angewandt, danach kommt erst die Mehrwertsteuer. Wer 14 Tage statt 30 Tage zahlt, gewinnt 2 % — das entspricht einem effektiven Jahreszins von rund 36 %. Skonto zu ziehen ist deshalb fast immer sinnvoll, sogar wenn man dafür Dispo nutzen müsste.

Beispiel 3: Stapel-Rabatt – warum 20 % + 10 % nicht 30 % sind

Du siehst: 20 % Sommer-Sale + 10 % Newsletter-Code. Klingt nach 30 % Rabatt — ist es aber nicht. Rabatte werden multiplikativ kombiniert, nicht additiv:

  • 100 € × (1 − 0,20) = 80 € (nach Sale)
  • 80 € × (1 − 0,10) = 72 € (nach Newsletter-Code)
  • Effektiver Gesamtrabatt: 28 %, nicht 30 %

Bei kleinen Beträgen sind die 2 Prozentpunkte Differenz egal — bei einem 1.500-€-Sofa fehlen dir aber plötzlich 30 €, mit denen du gerechnet hast. Faustregel: gestapelte Rabatte sind immer ein bisschen schlechter, als die Werbung suggeriert.

Häufige Fragen

Wie viel Rabatt ist „echt"? Wie erkenne ich Fake-Sales?

Achte auf den 30-Tage-Tiefstpreis: Seit Mai 2022 schreibt die deutsche Preisangabenverordnung (PAngV) §11 vor, dass bei Werbung mit Preisreduktionen der niedrigste Preis der letzten 30 Tage als Referenz angegeben werden muss. Tools wie idealo, Geizhals oder Keepa (für Amazon) zeigen den historischen Preisverlauf transparent. Wenn der „UVP" einen Tag vor dem Sale erhöht wurde — ein klassischer Trick — ist der echte Rabatt deutlich kleiner als beworben.

Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?

Rabatt ist ein Preisnachlass, der beim Kauf gewährt wird — unabhängig von der Zahlungsweise. Saison-Rabatt, Mengenrabatt, Treue-Rabatt: das alles sind Rabatte. Skonto dagegen ist ein Nachlass für schnelle Zahlung, typisch im B2B-Geschäft („2 % Skonto innerhalb 14 Tagen, ansonsten netto 30 Tage"). Skonto wird immer vom Rechnungs-Netto-Betrag berechnet, danach kommt die Mehrwertsteuer.

Wann ist Skonto sinnvoll?

Praktisch immer. Rechne den effektiven Jahreszins aus: 2 % Skonto bei 14 statt 30 Tagen Zahlungsziel = 2 % für 16 Tage Zinsverzicht ≈ ~36 % p. a.. Selbst wenn du den Rechnungsbetrag aus dem Dispo (10–13 %) zahlen müsstest, lohnt sich Skonto. Faustregel: alles über 5 % effektivem Jahreszins ist ein klares Signal, Skonto zu ziehen.

Wie kombiniere ich mehrere Rabatte richtig?

Multiplikativ, nicht additiv. Bei zwei Rabatten R₁ und R₂ ist der Endpreis: Preis × (1 − R₁) × (1 − R₂). 20 % + 10 % wird also zu 1 − 0,8 × 0,9 = 28 % effektiv, nicht 30 %. Bei drei Rabatten gleich weiterrechnen. Bei einem festen Euro-Betrag-Rabatt (z. B. „20 € geschenkt") muss erst geprüft werden, in welcher Reihenfolge die Rabatte angewandt werden — manche Shops ziehen erst Prozent, dann den Festbetrag, andere umgekehrt. Das macht im Zweifel mehrere Euro Unterschied.

Sind UVPs bei Online-Shops verlässlich?

Eher nicht. Die UVP (Unverbindliche Preisempfehlung) wird vom Hersteller festgelegt, ist aber nicht bindend — und wird oft als Anker-Preis genutzt, um Sales attraktiver erscheinen zu lassen. Der tatsächliche Marktpreis liegt häufig 15–30 % unter der UVP, gerade bei Elektronik, Mode und Möbeln. Prüfe vor jedem größeren Kauf den Preisverlauf auf idealo oder Geizhals — dort siehst du den echten Marktpreis der letzten Monate.

Was sagt die Preisangabenverordnung (PAngV) zu Rabatten?

§11 PAngV regelt seit Mai 2022, dass bei jeder Werbung mit Preisermäßigungen der niedrigste Gesamtpreis angegeben werden muss, den der Händler in den letzten 30 Tagen verlangt hat. Damit soll verhindert werden, dass Shops kurz vor Sale-Aktionen die Preise erhöhen, um dann mit angeblichen Rabatten zu werben. In der Praxis halten sich nicht alle Shops sauber daran — Verbraucherzentralen mahnen regelmäßig ab.

Quellen & Methodik

Die Rabatt- und Skonto-Berechnungen folgen der Standard-Prozentrechnung (Endpreis = Originalpreis × (1 − Rabatt)). Skonto wird gemäß deutscher Handelspraxis auf den Rechnungs-Netto-Betrag angewandt; die Mehrwertsteuer (i. d. R. 19 %, ermäßigt 7 %) wird auf den um Skonto verminderten Netto-Betrag erhoben. Der Begriff Skonto ist im deutschen Handelsrecht etabliert (HGB) und in den handelsüblichen Zahlungsbedingungen geregelt. Für die Bewertung beworbener Preisreduktionen gilt die Preisangabenverordnung (PAngV) §11: Pflicht zur Angabe des 30-Tage-Tiefstpreises bei Werbung mit Preisermäßigungen. Der Rechner trifft keine Aussage darüber, ob ein konkretes Angebot tatsächlich günstig ist — dafür den Preisverlauf prüfen (idealo, Geizhals, Keepa).

Zuletzt aktualisiert: April 2026

Rabatt berechnen: So funktioniert's

Mit unserem Rabatt-Rechner berechnen Sie in Sekunden, wie viel Sie bei einem Sale oder einer Rabattaktion sparen. Geben Sie einfach den Originalpreis und den Rabatt in Prozent ein – wir zeigen Ihnen den neuen Preis und Ihre Ersparnis in Euro.

Die Rabatt-Formel

Die Berechnung eines Rabatts basiert auf einfacher Prozentrechnung:

Neuer Preis = Originalpreis × (1 - Rabatt/100)

Beispiel: Ein Produkt kostet 100 € und ist um 20% reduziert. Der neue Preis beträgt: 100 € × (1 - 20/100) = 100 € × 0,8 = 80 €. Sie sparen also 20 €.

Ersparnis in Euro berechnen

Um die Ersparnis in Euro zu ermitteln, nutzen Sie diese Formel:

Ersparnis = Originalpreis × (Rabatt/100)

Beispiel: Bei 30% Rabatt auf 150 € sparen Sie: 150 € × 0,30 = 45 €.

Doppelter Rabatt: Was passiert bei zwei Rabatten?

Viele denken, 20% + 10% = 30% Rabatt. Das stimmt nicht! Der zweite Rabatt wird auf den bereits reduzierten Preis angewendet:

  • Originalpreis: 100 €
  • Nach 20% Rabatt: 100 € × 0,8 = 80 €
  • Nach weiteren 10%: 80 € × 0,9 = 72 €
  • Gesamtrabatt: nur 28% (nicht 30%!)

Die kombinierte Formel lautet: Endpreis = Preis × (1 - R₁/100) × (1 - R₂/100)

Staffelrabatte verstehen

Viele Händler bieten Staffelrabatte an – je mehr Sie kaufen, desto höher der Rabatt:

  • Ab 50 €: 5% Rabatt
  • Ab 100 €: 10% Rabatt
  • Ab 200 €: 15% Rabatt
  • Ab 500 €: 20% Rabatt

Unser Rechner zeigt Ihnen in der Staffelrabatt-Übersicht, wie viel Sie bei verschiedenen Rabattsätzen sparen würden.

Originalpreis zurückrechnen

Sie kennen den Rabattpreis und wollen wissen, was das Produkt original kostete? Nutzen Sie diese Formel:

Originalpreis = Rabattpreis ÷ (1 - Rabatt/100)

Beispiel: Ein Artikel kostet nach 25% Rabatt noch 75 €. Der Originalpreis war: 75 € ÷ 0,75 = 100 €.

Beliebte Rabattaktionen in Deutschland

  • Black Friday: Letzter Freitag im November, 20-70% Rabatt
  • Cyber Monday: Der Montag nach Black Friday
  • Singles Day (11.11.): Ursprünglich aus China, nun auch in DE beliebt
  • Winter-Sale: Januar/Februar, bis zu 70%
  • Sommer-Sale: Juli/August, bis zu 70%
  • Prime Day: Juli (nur Amazon-Mitglieder)

Rabatt oder Skonto – der Unterschied

Rabatt ist ein allgemeiner Preisnachlass beim Kauf. Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung (z.B. "2% Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen"). Beide werden prozentual berechnet, aber Skonto gilt nur im B2B-Bereich und bei Rechnungskauf.

Tipps: Echte Schnäppchen erkennen

  • Preisvergleich nutzen: Idealo, Geizhals, Google Shopping zeigen den typischen Marktpreis
  • UVP kritisch sehen: Die unverbindliche Preisempfehlung ist oft unrealistisch hoch
  • Preisverlauf prüfen: Tools wie Keepa (Amazon) zeigen den historischen Preisverlauf
  • Newsletter kombinieren: Oft gibt es zusätzlich 5-15% für Newsletter-Abonnenten
  • Cashback nutzen: Portale wie Shoop oder iGraal bieten Extra-Prozente zurück

🧮 Rechenbeispiele

Beispiel 1: Einfacher Rabatt

Eine Jacke kostet 149 € und ist um 30% reduziert.
Ersparnis: 149 € × 0,30 = 44,70 €
Neuer Preis: 149 € - 44,70 € = 104,30 €

Beispiel 2: Doppelter Rabatt (Sale + Gutschein)

Ein TV kostet 999 €. Im Sale -20%, plus 10% Newsletter-Gutschein.
Nach 20%: 999 € × 0,8 = 799,20 €
Nach weiteren 10%: 799,20 € × 0,9 = 719,28 €
Gesamtersparnis: 279,72 € (≈ 28%)

Beispiel 3: Originalpreis ermitteln

Sneaker kosten nach 40% Rabatt noch 89,99 €. Was war der Originalpreis?
Rechnung: 89,99 € ÷ 0,6 = 149,98 €

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