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Uni-Schnitt-Rechner: Notendurchschnitt mit ECTS berechnen

Bachelor- & Masternote gewichtet berechnen – kostenlos & sofort

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Trage mindestens eine Note mit ECTS ein, um deinen Schnitt zu berechnen.

📈 ECTS-Fortschritt

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🎯 Wunschnote erreichen

Gib eine Wunschnote (z. B. 2,0) und die restlichen benoteten ECTS ein.

Berechnet gegen die Abschneidegrenze: Gesamtnote Z gilt bis exakter Schnitt < Z+0,1. Maßgeblich ist deine Prüfungsordnung.

📐 Verwendete Formel

Schnitt = (Note₁×ECTS₁ + Note₂×ECTS₂ + …) ÷ (ECTS₁ + ECTS₂ + …)

Zähler und Nenner enthalten nur benotete Module.

💡 Tipps

Unbenotete Module markieren

Praktika und Kurse, die nur „bestanden“ werden, per Checkbox als unbenotet markieren: Die ECTS zählen für den Fortschritt, verfälschen aber nicht den Schnitt.

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Abschneiden statt Runden

Die meisten Prüfungsordnungen streichen alles nach der ersten Dezimalstelle: Ein exakter Schnitt von 2,59 bleibt eine 2,5 – es wird nicht aufgerundet.

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5,0 = nicht bestanden

Endgültig nicht bestandene Module gehen laut Prüfungsordnung meist gar nicht in die Gesamtnote ein – am besten gar nicht erst eintragen.

Quellen

Kultusministerkonferenz (KMK)hochschulstart.de – Stiftung für Hochschulzulassung

Die Berechnung deiner Abschlussnote regelt verbindlich deine Prüfungsordnung.

Verwandte Rechner

Uni-Schnitt-Rechner: Alles, was Sie wissen müssen

Mit unserem Uni-Schnitt-Rechner berechnen Sie Ihren ECTS-gewichteten Notendurchschnitt im Bachelor- oder Masterstudium. Der Rechner wendet die in deutschen Prüfungsordnungen übliche Abschneideregel an und zeigt Ihnen mit dem Ziel-Noten-Rechner, welchen Schnitt Sie in den restlichen Modulen für Ihre Wunsch-Gesamtnote brauchen.

Wie berechnet man den Notendurchschnitt an der Uni?

Anders als ein einfaches Mittel wird der Uni-Schnitt nach ECTS gewichtet: Jede Modulnote wird mit den Credit Points des Moduls multipliziert, alles wird addiert und durch die Summe der benoteten ECTS geteilt:

Schnitt = Σ(Note × ECTS) ÷ Σ ECTS (nur benotete Module)

Ein Modul mit 10 ECTS zählt also 5-mal so viel wie ein kleines Modul mit 2 ECTS. Wer in den großen Modulen gut abschneidet, hebt seinen Schnitt überproportional.

Beispielrechnung Schritt für Schritt

Modul Note ECTS Note × ECTS
Mathe 1 2,3 10 23,0
Programmierung 1,7 8 13,6
Seminar 3,0 4 12,0
Praktikum unbenotet 6
Summe (benotet) 22 48,6
Ergebnis: 48,6 ÷ 22 = 2,2090… → exakter Schnitt 2,21, Uni-Note nach Abschneiden 2,2 („gut“). Die 6 ECTS des Praktikums zählen für den Studienfortschritt, aber nicht für die Note.

Was sind ECTS-Punkte?

ECTS-Punkte (Credit Points) messen den Arbeitsaufwand eines Moduls: 1 ECTS entspricht etwa 25–30 Stunden Workload. Ein Bachelor umfasst je nach Studiengang 180, 210 oder 240 ECTS, ein Master 60–120 ECTS. Weil ein 10-ECTS-Modul deutlich mehr Arbeit bedeutet als ein 2-ECTS-Seminar, ist die ECTS-Gewichtung fairer als ein ungewichtetes Mittel aller Noten.

Unbenotete Module, Praktika und „bestanden“

Viele Studiengänge enthalten Module, die nur mit „bestanden“ abgeschlossen werden – etwa Praktika, Sprachkurse oder Schlüsselqualifikationen. Diese Module liefern ECTS für den Abschluss, gehen aber weder in den Zähler noch in den Nenner des Schnitts ein. Der häufigste Rechenfehler: für solche Module eine Fantasienote einzutragen. Genau dafür hat der Rechner die „unbenotet“-Checkbox.

Runden oder abschneiden? So entsteht die Abschlussnote

Standard in deutschen Prüfungsordnungen: Bei der Gesamtnote zählt nur die erste Dezimalstelle, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Aus einem exakten Schnitt von 2,57 wird also die Note 2,5 – und aus 1,59 wird 1,5, was noch als „sehr gut“ gilt. Kaufmännisches Runden ist die Ausnahme. Maßgeblich ist immer die eigene Prüfungsordnung.

Bachelornote & Masternote: Module, Abschlussarbeit, Gewichtung

Die Abschlussarbeit zählt standardmäßig über ihre ECTS in die Gesamtnote: Eine Bachelorarbeit mit 12 von 180 ECTS macht rund 7 % aus, eine Masterarbeit mit 30 von 120 ECTS bereits 25 %. Manche Prüfungsordnungen gewichten die Arbeit abweichend in Prozent oder lassen die schlechtesten Module streichen – prüfen Sie dazu Ihre Prüfungsordnung. Im Master wiegen einzelne Noten generell schwerer, weil insgesamt weniger ECTS zusammenkommen.

Notenskala und Prädikate

Gesamtnote Prädikat
1,0 – 1,5 sehr gut
1,6 – 2,5 gut
2,6 – 3,5 befriedigend
3,6 – 4,0 ausreichend
über 4,0 nicht bestanden

Für viele Masterstudiengänge und Stipendien gilt ein Schnitt von 2,5 oder besser als Richtwert. Einzelnoten werden meist in Drittelschritten vergeben (1,0 / 1,3 / 1,7 / … / 4,0) plus 5,0 für „nicht bestanden“.

Bayerische Formel: ausländische Noten umrechnen

Wer Noten aus dem Ausland ins deutsche System übertragen will, nutzt die von DAAD und HRK empfohlene Bayerische Formel:

x = 1 + 3 × (Nmax − Nd) ÷ (Nmax − Nmin)

Dabei ist Nmax die beste erreichbare Note, Nmin die schlechteste Note zum Bestehen und Nd die erzielte Note. Das Ergebnis wird auf eine Dezimalstelle angegeben und dient als unverbindliche Orientierung – verbindlich entscheidet die jeweilige Hochschule.

Wofür Sie Ihren Uni-Schnitt brauchen

  • Master-Bewerbung: Viele Studiengänge verlangen eine Mindestnote oder vergeben Plätze nach Gesamtnote.
  • Stipendien: Studienstiftung, Deutschlandstipendium & Co. achten auf den Notenschnitt.
  • Bewerbungen: Arbeitgeber fragen besonders beim Berufseinstieg nach der Abschlussnote.
  • BAföG-Leistungsnachweis: Auch hier hilft der Überblick über erreichte ECTS und Noten.

Uni-Schnitt vs. Schulnoten-Durchschnitt

Für Schul- und Zeugnisnoten ohne ECTS nutzen Sie den Notendurchschnitt-Rechner, für die Abiturnote den Abitur-Schnitt-Rechner. Der Unterschied: Im Studium wird nach ECTS gewichtet und die Gesamtnote per Abschneideregel gebildet, während dort ein arithmetisches Mittel bzw. ein Punktesystem gilt.

❓ Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man den Notendurchschnitt an der Uni?

ECTS-gewichtet: jede Modulnote × ECTS-Punkte, alles addieren, durch die Summe der benoteten ECTS teilen. Formel: Schnitt = Σ(Note × ECTS) ÷ Σ ECTS. Ein 10-ECTS-Modul zählt also 5-mal so viel wie ein 2-ECTS-Modul.

Zählt ein unbenotetes Praktikum in die Bachelornote?

Nein. Module, die nur „bestanden“ werden, liefern ECTS, gehen aber nicht in den Schnitt ein – geteilt wird nur durch die ECTS der benoteten Module.

Wird die Bachelornote gerundet?

Meist nicht: Die meisten Prüfungsordnungen schneiden nach der ersten Dezimalstelle ab (2,57 → 2,5). Maßgeblich ist immer die eigene Prüfungsordnung.

Wie stark zählt die Bachelorarbeit in die Gesamtnote?

Standardmäßig mit ihren ECTS (z. B. 12 von 180 ECTS ≈ 7 %). Manche Prüfungsordnungen gewichten sie höher, z. B. mit 20 %.

Was ist ein guter Notendurchschnitt im Studium?

Prädikate: bis 1,5 „sehr gut“, 1,6–2,5 „gut“, 2,6–3,5 „befriedigend“, 3,6–4,0 „ausreichend“. Für Master und Stipendien gilt häufig ≤ 2,5 als Richtwert.

Was ist die Bayerische Formel?

Die von DAAD/HRK empfohlene Umrechnungsformel für ausländische Noten ins deutsche System: x = 1 + 3 × (Nmax − Nd) ÷ (Nmax − Nmin). Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung.