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Lademeter-Rechner: LDM berechnen für Europalette, Industriepalette und Lkw

Lademeter aus Maßen, Anzahl und Stapelfaktor, mit Belegung der Ladefläche

Ladung

Ladungsträger

Wie viele Stück dürfen übereinander stehen? Nur angeben, wenn Ware und Ladehöhe das erlauben.

Fahrzeug

13,6 m ist die übliche Ladelänge eines Standard-Sattelaufliegers; der genaue Wert hängt vom Hersteller und Aufbau ab.

Gewicht (optional)

Nur ausfüllen, wenn Ihre Spedition ein Mindestgewicht je Lademeter berechnet. Den Wert nennt die Spedition, es gibt keinen gesetzlichen.

Lademeter gesamt

4,00 LDM

10 Stellplätze × 0,40 LDM

Belegung bei 13,6 m
29,4 %
Frei
9,60 LDM
Platz für rechnerisch 24 Europaletten mehr
Fahrzeuge (rechnerisch)
1

So wird gerechnet

Lademeter = Länge × Breite ÷ 2,40 m = 1,20 m × 0,80 m ÷ 2,40 m = 0,40 LDM je Stellplatz. Stellplätze = Anzahl ÷ Stapelfaktor, aufgerundet.

In einfachen Reihen passen auf 13,6 m Ladelänge und 2,40 m Breite 33 Europaletten längs (lange Seite in Fahrtrichtung) oder 34 quer.

Die 2,40 m sind eine Branchenkonvention für die nutzbare Innenbreite, keine Norm. Wie die Spedition rundet und ob sie nicht stapelbare oder sperrige Ware anders rechnet, steht in ihren Bedingungen.

Hinweis: Schätzung für die Planung, kein Ladeplan und keine Rechtsberatung. Nicht berücksichtigt: Achslasten und zulässige Gesamtmasse, Ladungssicherung (§ 22 Abs. 1 StVO), Ladehöhe, gemischte Ladung aus verschiedenen Größen, Rundungsregeln der Spedition.

Zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2026

Grundlage

Lademeter als Branchenkonvention (Länge × Breite ÷ 2,40 m), Palettenmaße nach DIN EN 13698-1 (800 × 1.200 mm) und DIN EN 13698-2 (1.000 × 1.200 mm), Höchstmaße nach § 32 StVZO und § 22 Abs. 2 StVO.

Berücksichtigt

Europalette, Industriepalette oder eigene Maße, Anzahl, Stapelfaktor (aufgerundete Stellplätze), Belegung von 13,6 m oder einer eigenen Ladelänge, Paletten in einfachen Reihen, sperrige Packstücke, optional das frachtpflichtige Gewicht mit dem Faktor Ihrer Spedition.

Nicht berücksichtigt

Gewichte, Achslasten und zulässige Gesamtmasse, Ladungssicherung, Ladehöhe, gemischte Ladungen und optimierte Ladepläne, Rundungs- und Tarifregeln einzelner Speditionen.

Lademeter berechnen: Formel, Tabelle, Beispiele

Ein Lademeter (LDM) ist ein Meter Ladelänge über die ganze Breite der Ladefläche. Mit dieser Einheit beschreiben Speditionen, wie viel Platz eine Sendung auf dem Lkw belegt, unabhängig davon, wie die Paletten gedreht stehen. Der Rechner oben ermittelt die Lademeter aus Maßen, Anzahl und Stapelfaktor und zeigt, wie viel einer Ladefläche damit belegt ist.

Die Formel

Lademeter = Länge × Breite ÷ 2,40 m

Die 2,40 m sind keine Norm, sondern eine Konvention der Branche für die nutzbare Breite: Darauf passen drei Europaletten mit der kurzen Seite (3 × 0,80 m) oder zwei mit der langen Seite (2 × 1,20 m) nebeneinander.

  • Europalette (1.200 × 800 mm, DIN EN 13698-1): 1,20 m × 0,80 m = 0,96 m² ÷ 2,40 m = 0,4 LDM
  • Industriepalette (1.200 × 1.000 mm, DIN EN 13698-2): 1,20 m × 1,00 m = 1,20 m² ÷ 2,40 m = 0,5 LDM
  • Krummes Maß, etwa eine Kiste mit 1,15 m × 0,95 m: 1,0925 m² ÷ 2,40 m = 0,455 LDM; 7 Stück ergeben 3,19 LDM

Lademeter-Tabelle für Europaletten und Industriepaletten

Anzahl (nicht gestapelt)EuropalettenIndustriepaletten
10,4 LDM0,5 LDM
20,8 LDM1,0 LDM
31,2 LDM1,5 LDM
52,0 LDM2,5 LDM
104,0 LDM5,0 LDM
156,0 LDM7,5 LDM
208,0 LDM10,0 LDM
2610,4 LDM13,0 LDM
3313,2 LDM16,5 LDM

Stapelbare Ware: Stellplätze statt Stück

Dürfen Paletten übereinander stehen, belegt ein Stapel nur einen Platz am Boden. Gerechnet wird mit den Stellplätzen: Anzahl ÷ Stapelfaktor, aufgerundet. 5 Europaletten, zweifach stapelbar, brauchen 3 Stellplätze und damit 1,2 LDM. 33 Europaletten, zweifach stapelbar, brauchen 17 Stellplätze, also 6,8 LDM. Ob gestapelt werden darf, hängt von der Ware, der Verpackung und der Ladehöhe des Fahrzeugs ab.

Wie viele Paletten passen auf einen Lkw?

Ein Standard-Sattelauflieger hat typischerweise 13,6 m Ladelänge, der genaue Wert hängt vom Hersteller und vom Aufbau ab. Für diese Länge ergibt sich:

  • Europaletten längs (lange Seite in Fahrtrichtung, drei nebeneinander, 1,20 m je Reihe): 11 Reihen = 33 Paletten auf 13,2 m.
  • Europaletten rechnerisch: 13,6 m ÷ 0,4 LDM = 34. Quer geladen, zwei nebeneinander mit 0,80 m je Reihe, passen 17 Reihen nur, wenn die Ladefläche wirklich 13,6 m lang ist; Spielraum bleibt keiner.
  • Industriepaletten quer (zwei nebeneinander, 1,00 m je Reihe): 13 Reihen = 26 Paletten; längs passen nur 22.

Für andere Fahrzeuge tragen Sie die Ladelänge aus dem Datenblatt ein. Bei einem Lkw mit Anhänger zählen die beiden Ladeflächen einzeln: Eine Palette, die über das Ende der ersten Fläche hinausragen würde, passt nicht auf die zweite.

Gesetzliche Höchstmaße für Lkw und Ladung

  • Breite: 2,55 m, klimatisierte Aufbauten mit mindestens 45 mm dicken Wänden 2,60 m (§ 32 Abs. 1 StVZO).
  • Höhe: 4,00 m (§ 32 Abs. 2 StVZO).
  • Sattelzug: 16,50 m, wenn der Auflieger vom Königszapfen bis zum Heck höchstens 12,00 m misst und der vordere Überhangradius 2,04 m nicht übersteigt, sonst 15,50 m (§ 32 Abs. 4 Nr. 1 und 2 StVZO).
  • Lkw mit Anhänger: 18,75 m; die Ladeflächen zusammen höchstens 15,65 m ohne und 16,40 m mit dem Abstand zwischen den Fahrzeugen (§ 32 Abs. 4 Nr. 4 StVZO).
  • Fahrzeug und Ladung zusammen: nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4 m, Kühlfahrzeuge 2,60 m (§ 22 Abs. 2 StVO). Ausnahmen genehmigt die Straßenverkehrsbehörde (§ 46 Abs. 1 Nr. 5 StVO).

Lademeter in Kilogramm umrechnen

Lademeter sagen nichts über das Gewicht. Einen gesetzlichen Umrechnungsfaktor gibt es nicht. Manche Speditionen setzen ein Mindestgewicht je Lademeter an; berechnet wird dann das höhere von tatsächlichem Gewicht und Lademeter × Faktor. Beispiel mit angenommenen 1.000 kg je Lademeter (kein Richtwert): 10 Europaletten mit 4,0 LDM zählen 4.000 kg, auch wenn die Sendung nur 2.500 kg wiegt. Ihren Faktor können Sie im Rechner eintragen. Wie schwer ein Anhänger hinter dem Auto sein darf, prüft der Anhängelast-Rechner.

⚠️ Typische Fehler & Sonderfälle

Stapelfaktor ohne Aufrunden

5 zweifach stapelbare Paletten sind 3 Stellplätze, nicht 2,5. Wer einfach durch den Stapelfaktor teilt, rechnet 1,0 statt 1,2 LDM.

Palettenmaß verwechselt

Die Industriepalette ist 20 cm breiter als die Europalette. 20 Industriepaletten belegen 10,0 LDM, 20 Europaletten nur 8,0 LDM.

Sperrige Packstücke

Ist ein Packstück auf beiden Seiten breiter als 1,20 m, passt kein zweites gleicher Größe daneben. Eine Kiste mit 1,30 m × 1,50 m hat nach der Formel 0,81 LDM, belegt aber 1,30 m Ladelänge über die volle Breite. Der Rechner zeigt beide Werte.

Überstand nicht mitgemessen

Ragt die Ware über die Palette hinaus, zählen die äußeren Maße der Ware, nicht die der Palette.

Gewicht vergessen

Eine Ladefläche kann nach Lademetern frei sein und trotzdem ausgelastet, weil die zulässige Gesamtmasse oder die Achslasten aus den Fahrzeugpapieren erreicht sind.

❓ Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man Lademeter?

Lademeter = Länge × Breite ÷ 2,40 m. Für eine Europalette mit 1,20 m × 0,80 m sind das 0,96 m² ÷ 2,40 m = 0,4 Lademeter. Ist die Ware stapelbar, zählen nur die Bodenstellplätze: Anzahl geteilt durch den Stapelfaktor, aufgerundet. Die 2,40 m sind eine Branchenkonvention für die nutzbare Breite einer Ladefläche, keine Norm.

Wie viele Lademeter hat eine Europalette?

Eine Europalette (1.200 mm × 800 mm nach DIN EN 13698-1) belegt 0,4 Lademeter, eine Industriepalette (1.200 mm × 1.000 mm nach DIN EN 13698-2) 0,5 Lademeter. 10 Europaletten ergeben also 4,0 LDM, 10 Industriepaletten 5,0 LDM, jeweils ohne Stapeln.

Wie viele Europaletten passen auf einen Lkw mit 13,6 m Ladelänge?

Längs geladen, drei nebeneinander mit 1,20 m je Reihe, passen 11 Reihen, also 33 Europaletten auf 13,2 m. Rechnerisch ergeben 13,6 m geteilt durch 0,4 LDM 34 Paletten; quer geladen, zwei nebeneinander mit 0,80 m je Reihe, passen sie nur ohne jeden Spielraum. Von Industriepaletten passen quer 13 Reihen zu je zwei, also 26. Die 13,6 m sind die typische Ladelänge eines Standard-Sattelaufliegers, der genaue Wert hängt vom Hersteller ab.

Was bedeutet Stapelfaktor?

Der Stapelfaktor gibt an, wie viele Ladungsträger übereinander stehen dürfen. Für die Lademeter zählt die Grundfläche, also die Zahl der Stellplätze: Anzahl geteilt durch den Stapelfaktor, aufgerundet. 5 Europaletten, die zweifach stapelbar sind, brauchen 3 Stellplätze und damit 1,2 LDM, nicht 1,0 LDM, weil der halbe Stapel einen ganzen Platz belegt.

Warum wird mit 2,40 m Breite gerechnet?

Weil auf 2,40 m genau drei Europaletten mit der kurzen Seite (3 × 0,80 m) oder zwei mit der langen Seite (2 × 1,20 m) nebeneinander passen. Eine Norm dafür gibt es nicht; es ist eine Konvention der Branche für die nutzbare Innenbreite. Außen dürfen Lkw und Anhänger höchstens 2,55 m breit sein, klimatisierte Aufbauten 2,60 m (§ 32 Abs. 1 StVZO).

Wie rechne ich Lademeter in Kilogramm um?

Einen gesetzlichen Umrechnungsfaktor gibt es nicht. Manche Speditionen setzen ein Mindestgewicht je Lademeter an und berechnen das höhere von tatsächlichem Gewicht und Lademeter mal Faktor. Beispiel mit angenommenen 1.000 kg je Lademeter: 10 Europaletten mit 4,0 LDM zählen 4.000 kg, auch wenn die Sendung nur 2.500 kg wiegt. Den Faktor nennt Ihre Spedition in ihren Tarifbedingungen.

Wie breit und wie lang darf ein Lkw sein?

Höchstens 2,55 m breit, klimatisierte Aufbauten 2,60 m, und 4 m hoch (§ 32 Abs. 1 und 2 StVZO). Ein Sattelzug darf 16,50 m lang sein, wenn der Auflieger die vorgeschriebenen Teillängen einhält, sonst 15,50 m; ein Lkw mit Anhänger 18,75 m; dessen Ladeflächen dürfen zusammen höchstens 15,65 m lang sein, gemessen ohne den Abstand zwischen den Fahrzeugen (§ 32 Abs. 4 StVZO). Auch Fahrzeug und Ladung zusammen dürfen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4 m sein (§ 22 Abs. 2 StVO).

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