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Putz-Rechner 2026

Putzmenge und Säcke pro m² berechnen

Zuletzt aktualisiert am 5. Juni 2026

Grundlage: Putzmenge = Fläche × Schichtdicke × Verbrauch × (1 + Verschnitt); Verbrauchswerte nach DIN 18550 – Gips-/Maschinenputz 0,9; Kalk-/Kalkzementputz 1,5; Zement-/Außenputz 1,6 kg/m² je mm

Voreinstellungen: Schichtdicke Innenputz 10–15 mm, Außen-Unterputz ≥ 20 mm; Verschnitt 10 %; Sackgrößen 25/30/40 kg.

Nicht berücksichtigt: stark saugende oder sehr unebene Untergründe, produktspezifische Schüttdichten und Putzträger. Maßgeblich sind die Herstellerangaben. Keine Bauberatung, Angaben ohne Gewähr.

Open-Source-Projekt

Dieser Rechner ist Open Source. Hilf mit, ihn aktuell und korrekt zu halten.

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Putzart

Verbrauch: 1,5 kg/m² je mm Schichtdicke.

Fläche angeben als

Benötigter Putz

19Säcke à 40 kg

für 30 m² bei 15 mm Schichtdicke

Putzmenge (inkl. Verschnitt)743 kg
Verbrauch pro m²22,5 kg/m²

🧮 So wird gerechnet

Menge = Fläche × Dicke × Verbrauch × (1 + Verschnitt)

= 30 m² × 15 mm × 1,5 kg × 1,1 = 743 kg

Säcke = 743 kg ÷ 40 kg = 19 Säcke

Hinweis: Die Verbrauchswerte sind Faustformeln nach DIN 18550. Der reale Verbrauch hängt stark vom Untergrund (Saugfähigkeit), der Wandebenheit und dem konkreten Produkt ab; maßgeblich sind die Herstellerangaben. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Bauberatung.

Putzbedarf richtig berechnen

Mit dem Putz-Rechner ermitteln Sie, wie viel Putz Sie für Ihre Wände oder die Fassade brauchen – als Menge in kg und als Anzahl Säcke. Der Rechner unterscheidet zwischen Gips-/Maschinenputz, Kalk-/Kalkzementputz und Zement-/Außenputz, weil diese Putzarten unterschiedlich viel Material pro Quadratmeter benötigen.

Die Formel

Der Putzbedarf richtet sich nach Fläche, Schichtdicke und materialabhängigem Verbrauch:

  • Putzmenge (kg) = Fläche (m²) × Schichtdicke (mm) × Verbrauch (kg/m²/mm)
  • + Verschnitt für Reste und unebene Wände (typisch 10 %)
  • Säcke = Putzmenge ÷ Sackgewicht (aufgerundet)

Der Verbrauchswert gibt an, wie viel Kilogramm Putz pro Quadratmeter und pro Millimeter Schichtdicke benötigt werden. Für Kalkzementputz sind das rund 1,5 kg, für den leichteren Gipsputz nur etwa 0,9 kg und für schweren Zementputz etwa 1,6 kg.

Schichtdicken nach DIN 18550

Die DIN 18550 regelt Putz und Putzsysteme. Für Innenputz sind typische Gesamtschichtdicken von 10 bis 15 mm üblich. Bei Außenputz liegt allein der Unterputz meist bei 20 mm oder mehr, weil er Witterung und Schlagregen standhalten muss. Eine zu dünne Schicht kann reißen, eine zu dicke trocknet ungleichmäßig.

Der Untergrund entscheidet mit

Der reale Verbrauch hängt stark vom Untergrund ab. Stark saugende oder sehr raue Wände, etwa altes Ziegelmauerwerk, schlucken mehr Material als glattes Mauerwerk. Auch Unebenheiten erhöhen den Verbrauch, weil mehr ausgeglichen werden muss. Planen Sie deshalb immer einen Verschnitt ein – bei unebenen Altbauwänden gern mehr als die voreingestellten 10 %.

Fenster und Türen abziehen

Bei der Eingabe über Länge × Höhe können Sie die Fläche von Fenstern und Türen direkt abziehen. Das vermeidet eine Überbestellung. Bei vielen kleinen Öffnungen lohnt es sich, einen kleinen Sicherheitspuffer zu lassen, da an den Laibungen zusätzlicher Putz anfällt.

🪣 Putzverbrauch je Putzart

Richtwerte in kg pro m² und mm Schichtdicke sowie typische Schichtdicke.

Putzart kg/m²/mm typ. Dicke
Gips-/Maschinenputz≈ 0,910 mm
Kalk-/Kalkzementputz≈ 1,515 mm
Zement-/Außenputz≈ 1,620 mm
Leichtputz (mineralisch)≈ 1,0–1,315 mm

Quellen: DIN 18550 (Baunormenlexikon), hausgarten.net.

📊 Beispielrechnungen

Drei typische Fälle, jeweils mit 10 % Verschnitt:

Beispiel 1: Innenwand 30 m², Kalkzementputz 15 mm

Verbrauch:
1,5 kg/m²/mm
Menge:
30 × 15 × 1,5 × 1,10 ≈ 743 kg
Säcke (40 kg):
19 Säcke

Beispiel 2: Zimmer 40 m², Gipsputz 10 mm, 30-kg-Säcke

Verbrauch:
0,9 kg/m²/mm
Menge:
40 × 10 × 0,9 × 1,10 = 396 kg
Säcke (30 kg):
14 Säcke

Beispiel 3: Fassade 25 m², Zementputz 20 mm

Verbrauch:
1,6 kg/m²/mm
Menge:
25 × 20 × 1,6 × 1,10 = 880 kg
Säcke (40 kg):
22 Säcke
💡 Tipp: Schon ein Millimeter mehr Schichtdicke erhöht die Menge spürbar. Auf 30 m² macht 1 mm bei Kalkzementputz rund 45 kg aus – also gut einen Sack mehr.

⚠️ Typische Fehler & Sonderfälle

Fehler 1: Verbrauchswert der falschen Putzart

Gipsputz ist leichter als Zementputz und braucht deutlich weniger Kilogramm pro Quadratmeter. Wählen Sie immer die tatsächliche Putzart, sonst weicht die Menge stark ab.

Fehler 2: Schichtdicke unterschätzen

An unebenen Wänden ist die mittlere Schichtdicke oft größer als geplant. Wer mit der Mindestdicke rechnet, hat am Ende zu wenig Material. Messen Sie an mehreren Stellen.

Fehler 3: Saugenden Untergrund ignorieren

Stark saugende Wände entziehen dem Putz Wasser und erhöhen den Verbrauch. Ein Grundierungs- oder Vorspritzauftrag spart Material und verbessert die Haftung – kostet aber selbst Material.

Sonderfall: Mehrlagiger Außenputz

Außenputz besteht oft aus Unter- und Oberputz. Rechnen Sie die Schichten getrennt und addieren Sie die Mengen, da beide Lagen unterschiedliche Dicken und Verbräuche haben.

Sonderfall: Laibungen und Ecken

An Fenster- und Türlaibungen fällt zusätzlicher Putz an, der bei reiner Flächenrechnung untergeht. Bei vielen Öffnungen lieber etwas mehr Verschnitt einplanen.

❓ Häufig gestellte Fragen zum Putz-Rechner

Wie viel Putz brauche ich pro m²?

Das hängt von Putzart und Schichtdicke ab. Kalkzementputz verbraucht rund 1,5 kg pro m² und mm, also bei 15 mm etwa 22,5 kg/m². Gipsputz braucht mit 0,9 kg/m²/mm deutlich weniger. Multiplizieren Sie Verbrauch, Dicke und Fläche und addieren Sie Verschnitt.

Wie dick muss Putz aufgetragen werden?

Für Innenputz sind nach DIN 18550 typische Gesamtschichtdicken von 10 bis 15 mm üblich. Außen liegt allein der Unterputz meist bei 20 mm oder mehr. Die genaue Dicke hängt von Putz und Untergrund ab.

Wie viele Säcke Putz brauche ich?

Teilen Sie die gesamte Putzmenge in kg durch das Sackgewicht und runden Sie auf. Für 30 m² Kalkzementputz in 15 mm Dicke ergeben sich rund 743 kg, also 19 Säcke à 40 kg inklusive 10 % Verschnitt.

Was ist der Unterschied zwischen Gips- und Kalkzementputz?

Gipsputz ist leicht, glatt und ideal für trockene Innenräume. Kalkzementputz ist robuster und feuchtebeständiger und eignet sich auch für Bad, Keller und als Untergrund im Außenbereich. Gipsputz braucht weniger Material, Kalkzementputz mehr.

Wie viel Verschnitt sollte ich einplanen?

Üblich sind rund 10 % Verschnitt für Reste und Unebenheiten. Bei sehr unebenen oder stark saugenden Altbauwänden kann der Mehrbedarf höher liegen – planen Sie dann eher 15 % ein.

Muss ich Fenster und Türen abziehen?

Ja, ziehen Sie größere Öffnungen ab, um nicht zu viel zu bestellen. Bei vielen kleinen Fenstern sollten Sie aber etwas Reserve lassen, weil an den Laibungen zusätzlicher Putz anfällt.