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Rendite-Rechner 2026: CAGR & jährliche Rendite berechnen

Rendite p. a., Gesamtrendite & Gewinn – Laufzeit auch in Monaten oder Tagen

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Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026

Grundlage: Kaufmännische Standardformeln für Gesamtrendite und jährliche Rendite (CAGR – Compound Annual Growth Rate, inklusive Zinseszins)

Berücksichtigt: Anfangskapital, Endkapital oder Gewinn, Laufzeit in Jahren und Monaten, Gesamtrendite, Rendite p. a. und absoluter Gewinn bzw. Verlust; im Modus „CAGR“ beliebige Anfangs- und Endwerte mit Laufzeit in Jahren, Monaten oder Tagen (1 Jahr = 12 Monate = 365 Tage) samt Sonderfällen wie Endwert 0 oder Laufzeit unter einem Jahr

Nicht berücksichtigt: Steuern (Abgeltungsteuer), Gebühren, Inflation sowie laufende Ein- und Auszahlungen (Sparplan) – dafür ist der interne Zinsfuß (IRR) nötig. Der Rechner liefert die Bruttorendite einer Einmalanlage.

Ihre Geldanlage

Anlagedauer

Ihre Rendite p. a. (CAGR)

+8,45% pro Jahr

durchschnittliche jährliche Rendite (mit Zinseszins)

Gesamtrendite+50,00 %
Gewinn absolut+5.000,00 €
Endkapital15.000,00 €

ℹ️ So rechnet der Rendite-Rechner

  • ✓Gesamtrendite = Gewinn ÷ Anfangskapital × 100
  • ✓Rendite p. a. (CAGR) = (Endkapital ÷ Anfangskapital)1 ÷ Jahre − 1
  • ✓Laufzeit in Monaten oder Tagen (Modus „CAGR“): Jahre = Monate ÷ 12 bzw. Tage ÷ 365
  • ✓Die CAGR berücksichtigt automatisch den Zinseszinseffekt
  • ✓Angaben vor Steuern, Gebühren und Inflation (Bruttorendite)

Hinweis: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keine Anlage- oder Steuerberatung. Der Rechner liefert die kaufmännische Standardberechnung der Rendite und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer Geldanlage dar. Vergangene Renditen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Rendite berechnen: Gesamtrendite, Rendite p. a. (CAGR) & Gewinn

Die Rendite beschreibt den Ertrag einer Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital – ausgedrückt in Prozent. Sie ist die wichtigste Kennzahl, um unterschiedliche Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld, ETFs oder Aktien vergleichbar zu machen. Mit unserem Rendite-Rechner ermitteln Sie in Sekunden die Gesamtrendite, die jährliche Rendite (CAGR) und Ihren Gewinn in Euro.

Die zwei zentralen Formeln

  • Gesamtrendite = (Endkapital − Anfangskapital) ÷ Anfangskapital × 100
    → wie viel Prozent Sie über die gesamte Laufzeit gewonnen haben
  • Rendite p. a. (CAGR) = (Endkapital ÷ Anfangskapital)1 ÷ Jahre − 1
    → die durchschnittliche jährliche Rendite mit Zinseszinseffekt

Der entscheidende Wert ist die Rendite p. a. – die „Compound Annual Growth Rate" (CAGR). Sie gibt an, mit welcher konstanten jährlichen Rate Ihr Kapital hätte wachsen müssen, um vom Anfangs- zum Endwert zu gelangen. Nur sie macht Anlagen mit unterschiedlicher Laufzeit fair vergleichbar.

Warum nicht einfach „Gesamtrendite ÷ Jahre"?

Eine häufige Fehlannahme: 50 % Gewinn in 5 Jahren seien „10 % pro Jahr". Das stimmt nicht, denn dabei würde der Zinseszinseffekt ignoriert. Tatsächlich entsprechen 50 % Gesamtrendite über 5 Jahre nur rund 8,45 % p. a. (CAGR). Die einfache Division überschätzt die jährliche Rendite systematisch. Umgerechnet wird eine Gesamtrendite so: jährliche Rendite = (1 + Gesamtrendite)(1 ÷ Jahre) − 1, hier (1 + 0,50)(1 ÷ 5) − 1 = 8,45 %.

Welche Rendite ist realistisch?

Die folgenden Angaben dienen der Orientierung und sind keine Garantie:

  • Tagesgeld: variabler Zinssatz, den die Bank ändern kann; rechnen Sie mit dem Satz aus Ihrem Angebot
  • Festgeld: fester Zinssatz für die vereinbarte Laufzeit, je nach Bank und Laufzeit verschieden. Durchschnittszinsen beider Anlageformen veröffentlicht die Bundesbank in der MFI-Zinsstatistik
  • MSCI-World-ETF: keine feste Rendite, einzelne Jahre können stark schwanken oder negativ sein; rechnen Sie mehrere Annahmen durch, etwa eine vorsichtige, eine mittlere und eine optimistische

Wichtig: Unser Rechner zeigt die Bruttorendite. Die tatsächliche Nettorendite liegt darunter, weil Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer), Gebühren und Inflation den realen Ertrag schmälern.

Rendite, ROI oder Rentabilität – wo ist der Unterschied?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Blickwinkel:

  • Rendite bezieht sich auf eine Geldanlage und betont in der Regel den jährlichen Ertrag (p. a.) – genau das berechnet dieser Rechner.
  • ROI / Rentabilität stammt aus der Betriebswirtschaft und misst den Gewinn eines Investments oder Unternehmens im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, meist über die gesamte Laufzeit.

Geht es Ihnen um eine geschäftliche Investition statt um eine Geldanlage, ist der Rentabilitäts-Rechner (ROI) das passende Werkzeug. Möchten Sie umgekehrt aus einer jährlichen Rendite und Sparrate das künftige Vermögen projizieren, nutzen Sie den Zinseszins-Rechner.

CAGR-Rechner: Formel und Beispiel für die durchschnittliche jährliche Rendite

Die CAGR (Compound Annual Growth Rate) ist die durchschnittliche jährliche Rendite einer Anlage über die gesamte Laufzeit, inklusive Zinseszinseffekt: die konstante Jahresrate, mit der ein Anfangswert in der gegebenen Zeit zum Endwert wächst. Im Modus „CAGR (jährliche Rendite)“ des Rechners oben geben Sie Anfangswert, Endwert und die Laufzeit in Jahren, Monaten oder Tagen ein und erhalten die CAGR als Prozentwert p. a. Die Werte müssen keine Euro-Beträge sein: Die Formel funktioniert genauso für Kurse, Umsätze oder Nutzerzahlen.

CAGR-Formel:

CAGR = (Endwert ÷ Anfangswert)(1 ÷ Jahre) − 1

Jahre = Monate ÷ 12 bzw. Tage ÷ 365. Das Ergebnis mit 100 multipliziert ergibt die jährliche Rendite in Prozent.

Beispiel: Aus 10.000 € werden in 10 Jahren 20.000 € – das sind die Startwerte im CAGR-Modus. Die CAGR beträgt (20.000 ÷ 10.000)(1 ÷ 10) − 1 = 20,1 − 1 ≈ 7,18 % p. a. Probe: 10.000 € wachsen mit 7,18 % Zinseszins in 10 Jahren auf rund 20.000 €. Die CAGR glättet schwankende Jahresrenditen zu einer einzigen, vergleichbaren Wachstumsrate – ideal, um ETFs, Aktien oder Fonds mit unterschiedlicher Laufzeit nebeneinanderzustellen.

Annualisierte Rendite: Laufzeit in Monaten oder Tagen

Für Zeiträume, die keine ganzen Jahre sind, wird die Laufzeit in Jahre umgerechnet. Steigt eine Anlage in 6 Monaten von 10.000 € auf 10.300 €, ergibt das 1,03(1 ÷ 0,5) − 1 = 6,09 % p. a. Gelingt dasselbe in 90 Tagen, sind es 1,03(365 ÷ 90) − 1 = 12,74 % p. a. Bei weniger als einem Jahr wird die Veränderung also auf ein volles Jahr hochgerechnet (annualisiert), als ginge sie im selben Tempo weiter. Das vergrößert kurze Schwankungen stark: +10 % in einem Monat entsprechen +213,84 % pro Jahr. Der Rechner weist bei Laufzeiten unter einem Jahr darauf hin.

CAGR oder Durchschnitt der Jahresrenditen?

Der einfache Durchschnitt der Jahresrenditen übersieht, dass Gewinne und Verluste auf unterschiedliche Beträge wirken. Beispiel: +50 % im ersten und −50 % im zweiten Jahr ergeben im Durchschnitt 0 %. Aus 100 werden aber erst 150 und dann 75. Die CAGR beträgt (75 ÷ 100)(1 ÷ 2) − 1 = −13,40 % p. a. – nur sie führt mit Zinseszins zum tatsächlichen Endwert.

Wann die CAGR nicht definiert ist

  • Endwert 0: Die CAGR beträgt −100 % pro Jahr, egal über wie viele Jahre, denn 0 hoch (1 ÷ Jahre) bleibt 0.
  • Anfangswert 0 oder negativ: nicht definiert. Bei 0 müsste durch null geteilt werden, und von einem negativen Wert (etwa einem Verlust, der in einen Gewinn dreht) führt keine jährliche Wachstumsrate zum Endwert.
  • Negativer Endwert: ebenfalls nicht definiert, weil das Verhältnis Endwert ÷ Anfangswert negativ ist.
  • Laufzeit 0: Ohne Zeitraum gibt es keine Rendite pro Jahr.

CAGR-Rechner als Investitionsrechner

Häufig wird ein CAGR- bzw. Rendite-Rechner auch als Investitionsrechner bezeichnet (Synonym), wenn es darum geht, die jährliche Verzinsung einer einzelnen Kapitalanlage zu bewerten. Geht es Ihnen dagegen um die Rentabilität einer betrieblichen Investition – also Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital statt jährliche Anlagerendite –, ist der Rentabilitäts-Rechner (ROI) der passende Investitionsrechner.

📊 Beispielrechnungen

So unterscheiden sich Gesamtrendite und Rendite p. a.:

Beispiel 1: Kapital verdoppelt in 10 Jahren

Anfangskapital:
10.000,00 €
Endkapital:
20.000,00 €
Laufzeit:
10 Jahre
Gewinn:
+10.000,00 €
Gesamtrendite:
+100,00 %
Rendite p. a. (CAGR):
+7,18 %

Beispiel 2: 50 % Gewinn in 5 Jahren

Anfangskapital:
10.000,00 €
Endkapital:
15.000,00 €
Laufzeit:
5 Jahre
Gewinn:
+5.000,00 €
Gesamtrendite:
+50,00 %
Rendite p. a. (CAGR):
+8,45 %

Beispiel 3: Verlust in 3 Jahren

Anfangskapital:
5.000,00 €
Endkapital:
4.000,00 €
Laufzeit:
3 Jahre
Verlust:
−1.000,00 €
Gesamtrendite:
−20,00 %
Rendite p. a. (CAGR):
−7,17 %
💡 Vergleich: 100 % Gesamtrendite klingt nach „10 % pro Jahr", sind aber nur 7,18 % p. a. Genau deshalb ist die CAGR die ehrlichere Kennzahl.

⚠️ Typische Fehler & Sonderfälle

Fehler 1: Gesamtrendite durch Jahre teilen

„60 % in 6 Jahren = 10 % pro Jahr" ist falsch. Durch den Zinseszinseffekt sind es tatsächlich nur rund 8,15 % p. a. Die lineare Division überschätzt die Rendite immer.

Fehler 2: Sparplan wie Einmalanlage rechnen

Wer monatlich nachzahlt, kann die CAGR nicht direkt anwenden – sie würde die Rendite massiv überschätzen. Bei laufenden Einzahlungen brauchen Sie den internen Zinsfuß (IRR / geldgewichtete Rendite).

Fehler 3: Brutto- mit Nettorendite verwechseln

Dieser Rechner liefert die Bruttorendite. Nach Abzug von Abgeltungsteuer, Gebühren und Inflation bleibt die reale Nettorendite spürbar niedriger.

Sonderfall: Sehr kurze Laufzeit

Bei wenigen Monaten kann die hochgerechnete Rendite p. a. extrem hoch oder niedrig wirken, weil ein kurzer Effekt auf ein ganzes Jahr skaliert wird. Interpretieren Sie kurze Zeiträume mit Vorsicht.

Sonderfall: Totalverlust

Sinkt das Endkapital auf 0 €, beträgt die Gesamtrendite −100 % und rechnerisch auch die CAGR −100 % pro Jahr, unabhängig von der Laufzeit. Der Modus „CAGR“ zeigt diesen Wert an; der Modus „Rendite & Gewinn“ lässt die Rendite p. a. bei einem Endkapital von 0 € leer.

Sonderfall: Anfangswert 0 oder negativ

Dann gibt es keine jährliche Rendite: Bei 0 müsste durch null geteilt werden, und von einem negativen Anfangswert führt keine Wachstumsrate zum Endwert. Der Rechner zeigt in diesem Fall einen Hinweis statt eines Ergebnisses.

❓ Häufig gestellte Fragen zur Rendite

Wie berechnet man die Rendite einer Geldanlage?

Die Gesamtrendite ergibt sich aus (Endkapital − Anfangskapital) ÷ Anfangskapital × 100. Für die jährliche Rendite (CAGR) rechnen Sie (Endkapital ÷ Anfangskapital) hoch (1 ÷ Jahre) − 1. Beispiel: 10.000 € werden in 10 Jahren zu 20.000 € → 100 % Gesamtrendite, aber nur 7,18 % p. a.

Was bedeutet Rendite p. a. bzw. CAGR?

„p. a.“ steht für „pro anno“ (pro Jahr). Die CAGR (Compound Annual Growth Rate) ist die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate inklusive Zinseszins. Sie gibt an, mit welcher konstanten Jahresrate Ihr Kapital hätte wachsen müssen, um vom Anfangs- zum Endwert zu gelangen – die fairste Kennzahl für Vergleiche.

Wie lautet die CAGR-Formel?

CAGR = (Endwert ÷ Anfangswert) hoch (1 ÷ Jahre) − 1. Beispiel: Aus 10.000 € werden in 10 Jahren 20.000 €. Dann ist die CAGR 2 hoch 0,1 minus 1 = 7,18 % p. a. Liegt die Laufzeit in Monaten oder Tagen vor, rechnen Sie sie zuerst in Jahre um (Monate ÷ 12, Tage ÷ 365). Der Modus „CAGR (jährliche Rendite)“ im Rechner oben erledigt das automatisch.

Warum ist die jährliche Rendite niedriger als „Gesamtrendite ÷ Jahre“?

Weil der Zinseszinseffekt mitspielt: Erträge erwirtschaften in den Folgejahren selbst wieder Erträge. Deshalb genügt eine niedrigere Jahresrate, um dieselbe Gesamtrendite zu erreichen. 50 % in 5 Jahren sind nicht 10 %, sondern nur 8,45 % p. a.

Wie berechne ich die annualisierte Rendite bei weniger als einem Jahr?

Mit derselben CAGR-Formel, nur ist die Laufzeit ein Bruchteil eines Jahres: Jahre = Monate ÷ 12 oder Tage ÷ 365. Beispiel: 10.000 € werden in 90 Tagen zu 10.300 €. Das ergibt 1,03 hoch (365 ÷ 90) minus 1 = 12,74 % p. a.; in 6 Monaten wären es 6,09 % p. a. Die Hochrechnung unterstellt, dass es ein ganzes Jahr im selben Tempo weitergeht. Kurze Schwankungen wirken dadurch stark vergrößert: +10 % in einem Monat entsprechen +213,84 % pro Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen CAGR und durchschnittlicher Rendite?

Der einfache Durchschnitt der Jahresrenditen übersieht, dass Verluste und Gewinne auf unterschiedliche Beträge wirken. Beispiel: +50 % im ersten und −50 % im zweiten Jahr ergeben im Durchschnitt 0 %. Aus 100 werden aber erst 150 und dann 75. Die CAGR beträgt (75 ÷ 100) hoch (1 ÷ 2) minus 1 = −13,40 % p. a. Nur sie führt mit Zinseszins zum tatsächlichen Endwert.

Was zeigt der CAGR-Rechner bei einem Endwert von 0 oder einem negativen Anfangswert?

Bei einem Endwert von 0 beträgt die CAGR −100 % pro Jahr, unabhängig von der Laufzeit, denn 0 hoch (1 ÷ Jahre) bleibt 0. Ist der Anfangswert 0 oder negativ, ist die CAGR nicht definiert: Bei 0 müsste durch null geteilt werden, und von einem negativen Wert führt keine jährliche Wachstumsrate zum Endwert. Dasselbe gilt für einen negativen Endwert und eine Laufzeit von 0. Der Rechner zeigt in diesen Fällen einen Hinweis statt eines Ergebnisses.

Was ist der Unterschied zwischen Rendite und ROI?

Rendite bezieht sich meist auf eine Geldanlage und betont den jährlichen Ertrag (p. a.). ROI (Return on Investment) bzw. Rentabilität stammt aus der Betriebswirtschaft und misst den Gewinn eines Investments oder Unternehmens im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Für geschäftliche Investitionen nutzen Sie den Rentabilitäts-Rechner, für Geldanlagen diesen Rendite-Rechner.

Welche Rendite ist bei ETFs realistisch?

Eine verlässliche Zahl gibt es nicht: Einzelne Jahre können stark schwanken oder negativ sein, und vergangene Renditen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Planen Sie deshalb mit mehreren Annahmen, etwa einer vorsichtigen, einer mittleren und einer optimistischen, und prüfen Sie, ob der vorsichtige Fall für Ihr Ziel reicht.

Kann ich mit dem Rechner einen Sparplan auswerten?

Nur eingeschränkt. Der Rechner ist für die Einmalanlage gebaut. Wenn Sie während der Laufzeit regelmäßig nachgezahlt haben, überschätzt die einfache CAGR die wahre Rendite. Korrekt ist dann der interne Zinsfuß (IRR), z. B. über die Funktion XINTZINSFUSS in Excel oder einen Zinseszins-Rechner mit Sparrate.

Kann ich damit auch die Mietrendite einer Immobilie berechnen?

Für die Wertsteigerung ja – für die laufende Mietrendite nehmen Sie besser den spezialisierten Mietrendite-Rechner. Der Unterschied: Dieser Rendite-Rechner vergleicht Anfangs- und Endwert einer Anlage (CAGR) – bei einer Immobilie also nur Kaufpreis gegen Verkaufspreis. Die Mietrendite misst dagegen den laufenden Ertrag: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis inklusive Nebenkosten (Bruttomietrendite), bzw. abzüglich nicht-umlagefähiger Kosten (Nettomietrendite). Beide Blickwinkel zusammen ergeben erst das komplette Bild einer Immobilien-Anlage: laufende Rendite plus Wertentwicklung.