Mietrendite-Rechner 2026
Brutto- & Nettorendite einer vermieteten Immobilie berechnen
Ihre Immobilie
Jahresnettokaltmiete: 12.000 €
Grobe Orientierung: ca. 15–35 €/m²/Jahr bzw. rund eine Monatsmiete Instandhaltungsrücklage. Bitte objektbezogen schätzen.
📈 Netto-Mietrendite
bezogen auf die Gesamtinvestition von 316.500 € (Kaufpreis + Kaufnebenkosten)
📊 So setzt sich die Rendite zusammen
ℹ️ So rechnet der Mietrendite-Rechner
- ✓Brutto-Mietrendite = Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis × 100
- ✓Netto-Mietrendite = (Jahresnettokaltmiete − Bewirtschaftungskosten) ÷ Gesamtinvestition × 100
- ✓Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete (Kehrwert der Bruttorendite)
- ✓Eigenkapitalrendite = Cashflow ÷ Eigenkapital × 100 (Hebelwirkung der Finanzierung)
- ✓Werte vor Steuern (AfA, Einkommensteuer) und ohne Tilgung gerechnet
Hinweis: Schätzung – keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Der Rechner liefert kaufmännische Standard-Kennzahlen (Brutto-/Nettomietrendite, Kaufpreisfaktor, Cashflow, Eigenkapitalrendite) und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer Immobilie dar. Die Grunderwerbsteuersätze (3,5 %–6,5 %) richten sich nach § 11 GrEStG i. V. m. dem jeweiligen Landesrecht (Stand 2026); Notar-/Grundbuchkosten (GNotKG) und Maklerprovision (§ 656c BGB) sind Pauschal-Annahmen und können im Einzelfall abweichen. Bewirtschaftungskosten i. S. d. § 32 ImmoWertV 2022 müssen objektbezogen geschätzt werden. Mietausfall, Leerstand, Wertentwicklung, Steuern (AfA, Einkommensteuer) und individuelle Finanzierungskonditionen sind nicht oder nur vereinfacht berücksichtigt. Alle Angaben ohne Gewähr.
Nicht berücksichtigt: Tilgung, Steuern (AfA, Einkommensteuer), Leerstand und Mietausfall im Detail, künftige Mietsteigerungen, Wertentwicklung der Immobilie sowie individuelle Finanzierungskonditionen.
Mietrendite berechnen 2026: Brutto, Netto & Kaufpreisfaktor
Die Mietrendite ist die wichtigste Kennzahl, um zu beurteilen, ob sich eine vermietete Immobilie als Kapitalanlage lohnt. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Mit unserem Mietrendite-Rechner ermitteln Sie in Sekunden die Brutto- und Netto-Mietrendite, den Kaufpreisfaktor, den jährlichen Cashflow und die Eigenkapitalrendite – inklusive der Kaufnebenkosten nach Bundesland.
Die Formeln im Überblick
Jahresnettokaltmiete = Monatsnettokaltmiete × 12
Brutto-Mietrendite [%] = Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis × 100
Kaufnebenkosten = Kaufpreis × (Grunderwerbsteuer % + Notar/Grundbuch % + Makler %)
Gesamtinvestition = Kaufpreis + Kaufnebenkosten
Netto-Mietrendite [%] = (Jahresnettokaltmiete − Bewirtschaftungskosten) ÷ Gesamtinvestition × 100
Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete
Eigenkapitalrendite [%] = (Jahresnettokaltmiete − Bewirtschaftungskosten − Zinskosten) ÷ Eigenkapital × 100
Bruttorendite vs. Nettorendite – wo liegt der Unterschied?
Die Bruttomietrendite ist die schnelle Daumenregel: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Sie ignoriert jedoch sowohl die Kaufnebenkosten als auch die laufenden Bewirtschaftungskosten und überschätzt damit den tatsächlichen Ertrag deutlich. Die Nettomietrendite ist ehrlicher: Sie zieht die nicht-umlagefähigen Bewirtschaftungskosten (§ 32 ImmoWertV 2022) von der Miete ab und bezieht das Ergebnis auf die Gesamtinvestition – also Kaufpreis plus Grunderwerbsteuer, Notar/Grundbuch und Makler.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger)
Der Kaufpreisfaktor – auch Vervielfältiger genannt – gibt an, wie viele Jahresnettokaltmieten der Kaufpreis entspricht. Er ist der Kehrwert der Bruttorendite: Ein Faktor von 25 entspricht genau 4,0 % Bruttorendite, ein Faktor von 20 entspricht 5,0 %. Als grobe Marktorientierung (keine amtliche Norm) gilt: Faktor unter 20 eher günstig, 20–25 normal, über 30 teuer. In gefragten Großstadtlagen liegen die Faktoren deutlich höher als in ländlichen Regionen.
Eigenkapitalrendite & Cashflow
Wer mit Fremdkapital finanziert, nutzt den Leverage-Effekt: Solange die Mietrendite über dem Sollzins liegt, hebelt das Darlehen die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital. Die Eigenkapitalrendite setzt den jährlichen Überschuss nach Zinsen ins Verhältnis zum Eigenkapital. Der Cashflow vor Steuer zeigt, was nach Bewirtschaftungskosten und Zinsen tatsächlich übrig bleibt – ein negativer Cashflow bedeutet, dass Sie monatlich zuzahlen. Den passenden Kredit dazu spielen Sie mit dem Baufinanzierung-Rechner durch.
📋 Rechenbeispiel: Eigentumswohnung 300.000 €
Wohnung in Bayern – 300.000 €, Monatsmiete 1.000 € (ohne Makler)
- Kaufpreis: 300.000 €
- Monatliche Nettokaltmiete: 1.000 € → Jahresnettokaltmiete: 12.000 €
- Brutto-Mietrendite = 12.000 € ÷ 300.000 € × 100 = 4,00 %
- Grunderwerbsteuer Bayern (3,5 %): 10.500 €
- Notar + Grundbuch (2,0 %): 6.000 €
- Makler (0 %): 0 €
- → Kaufnebenkosten gesamt: 16.500 € (5,5 %)
- → Gesamtinvestition: 316.500 €
- Bewirtschaftungskosten p. a.: 1.800 €
- Netto-Mietrendite = (12.000 € − 1.800 €) ÷ 316.500 € × 100 = 3,22 %
- Kaufpreisfaktor = 300.000 € ÷ 12.000 € = 25,0
- Bei 80.000 € Eigenkapital und 4,0 % Sollzins (Fremdkapital 236.500 €): Zinsen 9.460 € → Cashflow vor Steuer ≈ +740 €/Jahr, Eigenkapitalrendite ≈ 0,93 %
⚠️ Typische Fehler & Sonderfälle
❓ Häufige Fragen zur Mietrendite
Was ist eine gute Mietrendite?
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?
Wie berechnet man die Mietrendite?
Was sagt der Kaufpreisfaktor aus?
Gehören die Kaufnebenkosten in die Mietrendite?
Was sind Bewirtschaftungskosten?
Was ist die Eigenkapitalrendite bei einer Immobilie?
Berücksichtigt der Rechner Steuern und Tilgung?
Zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr · Kennzahlen nach § 11 GrEStG, § 32 ImmoWertV 2022, GNotKG, § 656c BGB